Ölpreise fallen weiter – Hoffnung auf Fortschritte bei Friedensgesprächen
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Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gefallen, die Verluste im frühen Handel fielen jedoch geringer aus. Brent zur Lieferung im August sank um mehr als ein Prozent auf 76,77 US-Dollar je Barrel. Am Freitag lag der Preis noch über 80 Dollar.
Brent notierte damit nahe dem Tief seit Anfang März, das in der vergangenen Woche bei 76,54 Dollar erreicht wurde. Auslöser des Rückgangs sind Gespräche über ein Ende des Iran-Konflikts, nachdem sich die USA und der Iran zuvor auf eine Waffenruhe im Rahmenabkommen verständigt hatten.
Beide Seiten berichten von Fortschritten, doch der Weg gilt als lang. Laut Marktteilnehmern könnte der Markt bereits einen künftigen Rohölüberschuss einpreisen.
Beobachter rechnen je nach Verhandlungsstand mit stärkeren Preisschwankungen. Besonders sensibel reagieren die Notierungen auf Nachrichten zur Straße von Hormus, die für Handelsschiffe vorerst befahrbar bleiben soll. Schifffahrtsdaten zeigen, dass am Wochenende Millionen Barrel durch die Meerenge transportiert wurden; frühere Blockaden hatten den Preis im März zeitweise über 120 Dollar getrieben.
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