Erneutes Aufflackern des Irankriegs war absehbar
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Erwähnte Instrumente
- WTI Öl - WKN: 792451 - ISIN: XC0007924514 - Kurs: 74,121 $/bbl. (GBE brokers)
Unterm Strich ist das für die Märkte erwartbar gewesen, dass wenn der Ölpreis wieder unten ist, der Krieg fortgesetzt werden kann. Der Benzinpreis ist allerdings nicht so deutlich gefallen! Und ... der Iran beschießt wieder Anrainerstaaten und dort die militärischen Einrichtungen des US-Militärs.
Aber den Forderungskatalog des Irans während der bisherigen Verhandlungen konnten die USA nicht zustimmen. Es kann nicht sein, dass das Regime stärker da steht als nach dem Krieg.
Der Ölpreis hat sich in den zurückliegenden Wochen sehr deutlich abgebaut. Jetzt ist für Trump wieder viel Spielraum nach oben ... relativ gesehen zu dem ersten Spike, der im WTI bis 120 USD ging.
Der ohnehin fragile Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran ist praktisch zusammengebrochen. US Präsident Donald Trump erklärt heute, dass das zwischen beiden Seiten vereinbarte Übergangsabkommen aus seiner Sicht "beendet" sei. Die indirekten Verhandlungen, die unter Vermittlung Pakistans und Katars geführt wurden, brachten keinen Durchbruch. Stattdessen setzt Washington nun wieder auf militärischen und wirtschaftlichen Druck.
Auslöser der jüngsten Eskalation waren iranische Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus. Mehrere Tanker wurden beschädigt, darunter auch ein LNG-Tanker aus Katar. Die USA machten den Iran dafür verantwortlich und reagierten mit massiven Luftangriffen auf mehr als 80 militärische Ziele im Süden des Landes, darunter Raketenstellungen, Drohnenbasen, Kommandozentren und Einrichtungen der Revolutionsgarden. Parallel hob Washington eine wichtige Ausnahmegenehmigung für iranische Ölexporte auf. Iran darf laufende Ölgeschäfte zwar noch kurzfristig abwickeln, neue Exporte werden jedoch massiv erschwert.
Der Iran beantwortete die US Angriffe mit Raketen und Drohnen auf amerikanische Militärstützpunkte in Bahrain und Kuwait. Gleichzeitig wirft Teheran den USA vor, selbst den Waffenstillstand gebrochen zu haben. Beide Seiten beschuldigen sich inzwischen gegenseitig, die Friedensvereinbarungen zerstört zu haben. Von einer echten Feuerpause kann daher praktisch keine Rede mehr sein.
Besonders kritisch bleibt die Lage rund um die Straße von Hormus. Nach den Angriffen auf Tanker wurden zahlreiche Schiffe umgeleitet oder warteten außerhalb der Gefahrenzone. Die Versicherungsprämien für Tanker sind deutlich gestiegen.
Trump erklärte, es werde entweder ein Abkommen geben oder die USA würden den Konflikt "zu Ende bringen".

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