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12:03 Uhr, 05.08.2026

Midday-Flash: Infineon-Marge enttäuscht – DAX gibt nach

Der DAX gibt am Mittwochmittag leicht nach, während die US-Futures freundlich in den Tag gehen.

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Für Bewegung sorgt die dichte Berichtssaison: Infineon enttäuscht mit der Marge, Fresenius hebt dagegen die Prognose an. Gold und Brent ziehen deutlich an.

Marktbericht

Der DAX notiert zur Mittagszeit bei 26.210,02 Punkten und damit 0,51 % niedriger. Die Nachrichtenlage ist zweigeteilt: Der deutsche Maschinenbau meldet für Juni einen preisbereinigt um 21 Prozent gestiegenen Auftragseingang, wobei die Orders aus Nicht-Euro-Ländern um 16 Prozent zulegen. Auf der anderen Seite lastet die Reaktion auf die enttäuschende Quartalsmarge von Infineon auf dem Technologiesektor.

Konjunkturseitig bestätigt der endgültige Dienstleistungs-PMI der Eurozone mit 51,7 Punkten das Wachstumssignal und liegt über Erstschätzung und Erwartungen. In Großbritannien steigt der Servicewert auf 52,1 Punkte und liegt über den Erwartungen von 51,8. Die Erzeugerpreise der Eurozone treffen mit 4,6 % zum Vorjahr die Erwartungen, im Monatsvergleich sinken sie um 0,3 %, wobei die Energiepreise gegenüber Mai um 1,5 % nachgeben.

Von der Wall Street kommt eine leicht freundliche Indikation. Der S&P-500-Future steht bei 7.761,98 Punkten und damit 0,33 % über dem Kassa-Schluss des Vortages von 7.736,52 Punkten. Der Nasdaq-100-Future tritt mit 29.736,45 Punkten und 0,01 % auf der Stelle, nach einem Vortagsschluss von 29.733,16 Punkten.

Bei den übrigen Basiswerten hält sich Bitcoin mit 64.086,77 USD und 0,05 % nahezu unverändert, ebenso EUR/USD bei 1,15 mit 0,05 %. Deutlich fester zeigt sich Gold mit 4.216,4 USD und einem Plus von 1,54 %. Brent klettert um 1,73 % auf 80,73 USD.

Top-Mover

Wert Aktuell
Wacker Chemie +6,41 %
Fresenius SE & Co. +5,75 %
Bayer +4,12 %
Infineon Technologies -4,05 %
Auto1 Group -3,41 %
Vonovia -2,63 %

Aktien-News

Im Zentrum steht Infineon (Aktuelle Analyse). Der Halbleiterkonzern meldet einen Rekordumsatz und konkretisiert den Ausblick auf ein Umsatzplus von 11 %, doch die operative Marge des dritten Quartals von 19,1 Prozent verfehlt die Analystenerwartungen von rund 19,6 bis 20 Prozent. Die Aktie verliert aktuell 4,0 %.

Freundlicher fällt die Bilanzsaison bei Fresenius aus: Der Konzern hebt den Ausblick an und erwartet für 2026 nun ein Kern-EPS-Wachstum von 10 bis 15 % statt zuvor 5 bis 10 %, gestützt auf ein organisches Umsatzwachstum von 6 % und ein währungsbereinigt um 10 % gestiegenes Ebit im zweiten Quartal. Der Kurs legt um 5,8 % zu. Bei Bayer heben JPMorgan, Goldman Sachs und UBS ihre Kursziele bei unveränderter Kaufempfehlung deutlich an.

Kapitalrückführung ist das zweite Thema des Vormittags. Gea kündigt ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 500 Mio. EUR an, dessen erste Tranche von 250 Mio. EUR im August startet; die Aktie legt um gut 2 % zu. Auch Glencore stellt nach einem um fast 50 % auf 174 Mrd. USD gestiegenen Halbjahresumsatz und einem um 86 % auf über 10 Mrd. USD verbesserten bereinigten Ebitda einen weiteren Rückkauf über 500 Mio. USD in Aussicht.

Handelspolitik bewegt Wacker Chemie: Berichte über eine geplante US-Preisuntergrenze und Zölle für Polysilizium stützen die Aktie, die um 6,4 % zulegt, da der Konzern als direkter Nutznießer des Schutzes für US-Fabriken gilt. Die Entscheidung wird noch im August erwartet. Am anderen Ende steht Vonovia (Aktuelle Analyse): Die Halbjahreszahlen bestätigen die Jahresziele, doch steigende Finanzierungskosten und ein wegen des Berliner Mietspiegels vorsichtigerer Ausblick beim Mietwachstum belasten die Aktie, die 2,6 % verliert.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

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