Midday-Flash: Ölpreis auf Julihoch – DAX gibt leicht nach
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Der DAX tritt zur Mittagszeit mit einem kleinen Minus auf der Stelle. Steigende Energiepreise und die Aussicht auf eine Zinserhöhung der Bank of Japan bremsen die europäischen Aktienmärkte, während Rüstungswerte von neuen Analystenstudien gestützt werden. Auf Einzelwertebene dominieren ein Studienrückschlag bei Novartis und eine neue Sektoreinschätzung zu Halbleitern.
Marktbericht
Der DAX notiert zur Mittagszeit bei 25.939,95 Punkten und verliert 0,22 %. Belastend wirken die deutlich anziehenden Energiepreise sowie die Erwartung, dass die Bank of Japan ihren Leitzins am 17. und 18. September auf 1,25 % anhebt. Der festere Yen und höhere Renditen drücken bereits auf die asiatischen Märkte. Gegenhalten können im Index vor allem die Rüstungswerte, die von positiven Analystenstudien profitieren.
Für die Wall Street deuten die Terminmärkte einen verhaltenen Start an. Der S&P-500-Future steht bei 7.702,38 Punkten und gibt 0,21 % nach, nachdem die Kassa gestern bei 7.718,60 Zählern geschlossen hat. Der Nasdaq-100-Future hält sich mit 29.566 Punkten und einem Plus von 0,07 % knapp über dem Vortagsschluss von 29.544,16 Punkten.
Brent ist der auffälligste Wert des Vormittags: Der Ölpreis zieht um 2,09 % auf 98,29 USD an und erreicht damit den höchsten Stand seit Juli. Treiber sind Huthi-Angriffe und anhaltende Schifffahrtsstörungen, eine kräftige chinesische Nachfrage sowie eine angehobene Prognose von Goldman Sachs. Parallel klettern die europäischen Erdgaspreise auf den höchsten Stand seit drei Jahren, was vor dem Winter die Kostenbasis von Industrie und Verbrauchern verteuert und den Inflationsdruck erhöht.
Gold gibt um 0,63 % auf 4.448,50 USD nach. Bitcoin notiert bei 78.709,50 USD und verliert 0,49 %, obwohl mit dem Golden Cross des 50-Tage- über den 200-Tage-Durchschnitt ein technisches Kaufsignal vorliegt. Boyaa Interactive stockt seine Reserven um 205 Bitcoin auf. EUR/USD steht bei 1,16 und gibt 0,10 % nach.
Top-Mover
| Wert | Aktuell |
|---|---|
| KION GROUP | +7,04 % |
| Fresenius SE & Co. | +4,19 % |
| Volkswagen AG Vz. | +2,79 % |
| Infineon Technologies | -3,37 % |
| VERBIO Vereinigt.BioEnergie | -3,14 % |
| Salzgitter | -2,78 % |
Aktien-News
Der Tag gehört den Analysten. Novartis (Aktuelle Analyse) steht nach einem Studienrückschlag deutlich unter Druck: Der Wirkstoff Del-Desiran verfehlt in der Phase-III-Harbor-Studie gegen Myotone Dystrophie Typ 1 den primären Endpunkt. Goldman Sachs verweist auf Verzögerungs- und Zulassungsrisiken beim Marktstart, Jefferies sieht die Langfristziele berührt.
Im Halbleitersektor dreht Morgan Stanley die Gewichtung: Synopsys wird auf Overweight angehoben, Infineon dagegen auf Equal-weight abgestuft, trotz weiterhin positiver Grundsicht. Die Infineon-Aktie verliert im Tagesverlauf 3,4 %. Zugleich senkt das Haus die Kursziele für ASML (Aktuelle Analyse) und BE Semiconductor mit dem Hinweis, der DRAM-Markt nähere sich seinem Höhepunkt.
Auf der Gewinnerseite stehen die Rüstungswerte. Rheinmetall erholt sich gegen den Markttrend um bis zu 2,5 %, nachdem Goldman Sachs das Kursziel von 2.300 EUR bestätigt und für die Zeit ab 2030 bei rückläufigem Munitionsgeschäft einen fairen Wert von 1.450 EUR ansetzt. Renk zieht ebenfalls an: Metzler erwartet ab dem dritten Quartal wieder Schwung und nennt ein Kursziel von 75 EUR.
Im Gesundheitssektor beendet Fresenius eine achttägige Verlustserie und gewinnt 4,2 %. UBS bestätigt die Kaufempfehlung mit Kursziel 56 EUR und hält die Sorgen um das US-Biosimilar Tyenne für überzogen; die Belastung wird auf rund 0,3 % des operativen Ergebnisses veranschlagt.
Hornbach Holding (Aktuelle Analyse) übertrifft im zweiten Quartal bis Ende August die Schätzungen: Der Umsatz liegt rund 3 %, das bereinigte EBIT etwa 5 % über dem Konsens. Die DZ Bank lässt offen, ob dies eine Trendwende ist, und verweist auf mögliche Effekte der Sommerhitze.
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Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.
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