DAX bleibt im Rally-Modus
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Was ist der Schrödinger-Trendfolge-Oszillator (STO)?
Der STO ist ein Prognosemodell für den DAX: Es prognostiziert die künftige DAX-Kursentwicklung nicht auf Basis eines feststehenden Pfades, sondern als Wahrscheinlichkeitsverteilung, so wie die Quantenphysik den Ort eines Teilchens als Wahrscheinlichkeitswolke beschreibt. Nach diesem Modell ist die Zukunft nicht in Stein gemeißelt, sondern grundsätzlich unsicher.
Was zeigt der STO aktuell?
Die Wahrscheinlichkeit für steigende Kurse im DAX ist auf Basis des STO aktuell stark erhöht. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 62 % dürfte der DAX in einem Monat höher stehen als aktuell. Auf Sicht von einem Quartal liegt die Wahrscheinlichkeit für steigende DAX-Kurse laut STO aktuell sogar bei 68 %. Beide Werte liegen in der langjährigen Spitzenzone rückgerechneter STO-Prognosen und signalisieren damit eine außergewöhnlich starke Aufwärtsdynamik.
Unterstützt wird das positive Marktumfeld von einer im langjährigen Mittel stark gedämpften Volatilität. Der STO lässt aktuell nur eine annualisierte Volatilität von 10,5 % erwarten. Seit 1988 lag die rückgerechnete Prognose für die Volatilität an 95 % aller Handelstage höher.
Wie funktioniert der Schrödinger-Trendfolge-Oszillator?
Drei Bausteine erzeugen die Prognoseverteilung. Erstens ein Volatilitätsrechner (GJR-GARCH): Er misst täglich, wie nervös der Markt ist, und nutzt zwei gut belegte Eigenschaften an den Finanzmärkten: Eine erhöhte Volatilität tritt in bestimmten Marktphasen gehäuft auf, und Verlusttage erhöhen die Folgevolatilität rund dreimal so stark wie Gewinntage. Die Prognosespannen atmen dadurch mit dem Marktumfeld: eng in ruhigen Phasen, weit in hektischen. Zweitens das Trendfeld: Drei Trendkomponenten messen die Marktrichtung auf mittlere und längere Sicht. Ihre Gewichtung schätzt das Modell laufend selbst aus den Daten und verschiebt damit das Zentrum der Verteilung in Trendrichtung. Drittens eine Fat-Tail-Komponente (Student-t-Verteilung), die extremen Einzeltagen mehr Gewicht gibt, als es die übliche Normalverteilung tut. Aus diesem Zustand berechnet der STO 20.000 mögliche Zukunftspfade, mit denen auf Basis der erwarteten Volatilität und aktueller Trendindikatoren künftige Kursverläufe simuliert werden. Kalibriert wird das Modell bei jedem Lauf vollständig neu aus der gesamten DAX-Historie.
Wie verlässlich sind die Aussagen?
Der STO wurde im strengsten verfügbaren Verfahren geprüft: Walk-Forward-Backtest über mehr als 9.750 Handelstage von 1988 bis ins Jahr 2026. Bei der Vorhersage von künftigen Kursspannen und -risiken schlägt der STO alle getesteten klassischen Vergleichsmodelle, von der Normalverteilung bis zum Standard-GARCH. Seine Wahrscheinlichkeitsbänder sind also keine Theorie, sondern über 38 Jahre an der Marktrealität validiert.
Bei der Marktrichtung liefert der STO Schlagseiten statt Gewissheiten und der Backtest zeigt ein für Trendfolger bemerkenswertes Muster: Netto verbessert die im STO enthaltene Trendkomponente die Vorhersage in Aufwärtsphasen. Signalisiert das Trendfeld erhöhte Aufwärtswahrscheinlichkeit, stand der DAX anschließend in 61 % (Monatssicht) bzw. 67 % (Quartalssicht) der Fälle tatsächlich höher, gegenüber 55 bis 58 % im langjährigen Durchschnitt. Der STO ist damit vor allem ein Rückenwind-Detektor: Er erkennt die Phasen, in denen Trendrichtung und Marktvolatilität für steigende Kurse sprechen. Zur Einordnung seiner Werte: Die Aufwärtswahrscheinlichkeit bewegte sich in 38 Jahren zwischen rund 40 und 72 %. Werte über 60 % gehörten auf Monatssicht zu den überzeugtesten rund 14 % aller Handelstage. Werte unter 50 % spiegeln eine angeschlagene Trendlage wider. Überraschende Schocktage oder fundamentale Entwicklungen kann der STO nicht vorhersagen.
Was hat der STO mit der Schrödinger-Gleichung zu tun?
Der STO übernimmt aus der Quantenphysik vor allem das Denkmodell: In der Schrödinger-Gleichung wird ein Teilchen durch eine Wellenfunktion beschrieben, deren Quadrat angibt, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich das Teilchen an einer bestimmten Position aufhält. Genauso beschreibt der STO die künftige DAX-Entwicklung nicht mit einem festen Kurs, sondern als Wahrscheinlichkeitsverteilung. Die Volatilität wird im STO als Potenzialfeld abgebildet, das der Breite der künftigen möglichen Kursentwicklung entspricht. Die Trendkomponente sorgt dabei für eine angepasste Richtungswahrscheinlichkeit. Die STO-Prognoseverteilung entspricht damit dem Grundzustand eines gekippten Quantenoszillators, ergänzt um die an den Finanzmärkten auftretenden "fetten Ränder" der Wahrscheinleichkeitsverteilung. Die Grundidee geht auf den Aufsatz der beiden Physiker Chao Zhang und Lu Huang ("A quantum model for the stock market") zurück, der die Schrödinger-Gleichung auf Aktienkurse angewendet hat und eine Inspirationsquelle für den STO darstellt.
| Datum | DAX-Stand | P steigende Kurse ein Monat | P steigende Kurse ein Quartal |
| 14.08.2026 | 26.440,31 | 62 % | 68 % |
Der STO ist ein Analysewerkzeug auf Basis historischer Daten und stellt keine Anlageberatung dar.
Alle Angaben ohne Gewähr. Für die Ergebnisse sowie mögliche Vermögensschäden, die daraus resultieren könnten, wird keinerlei Haftung übernommen.
Dieser Artikel wurde unter Mithilfe künstlicher Intelligenz (Claude Cowork, Fable 5) erstellt. Sämtliche KI-generierten Inhalte wurden von einem menschlichen Redakteur auf Plausibilität bzw. Korrektheit überprüft.


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