Analyse
11:40 Uhr, 05.08.2026

VONOVIA schont taktisch die Berliner Mieter

Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat seinen Immobilienbestand im ersten Halbjahr 2026 um 848,1 Mio. EUR aufgewertet. Das ist deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum mit 520,3 Mio. EUR, aber angesichts der Entwicklung der Renditen auch nicht ungefährlich.

Der Verkehrswert des Portfolios stieg auf 85,7 Mrd. EUR. Das Nettovermögen nach EPRA-NTA-Definition liegt nun bei 46,22 EUR pro Aktie, mehr als das Doppelte des Aktienkurses.

Operativ läuft das Kerngeschäft, also das Vermieten von Wohnungen rund. Die hohe Nachfrage nach Mietwohnungen sorgt bei einer Leerstandsquote von 2,3 % für nahezu Vollvermietung. Zugleich steigen jedoch die Fremdkapitalkosten spürbar, und das ist der größte Kostenbrocken.

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