FX-Mittagsbericht: US-Dollar gibt Freitagsgewinne teilweise wieder ab
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar gibt zu Wochenbeginn auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) einen Teil seiner Freitagsgewinne wieder ab, die der Greenback nach starken US-Arbeitsmarktdaten gemacht hatte.
In den USA sind im Juli mit 209.000 Stellen deutlich mehr Jobs neu geschaffen worden als erwartet, während auch die Arbeitslosenquote weiter von 4,4 Prozent auf 4,3 Prozent zurückging. Die Daten unterstützen die Sicht von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen, dass die Entwicklung am Arbeitsmarkt einer dritten US-Zinsanhebung in diesem Jahr, voraussichtlich im Dezember, nicht im Wege steht.
EUR/USD erholte sich vom Tief bei 1,1727 bislang bis 1,1814 im Hoch. Die Anlegerstimmung im Euroraum hat sich im August das zweite Mal in Folge eingetrübt, allerdings von hohem Niveau aus. Wie das Beratungsunternehmen Sentix am Montag mitteilte, fiel der von ihm erhobene Konjunkturindikator um 0,6 Punkte auf 27,7 Zähler. Analysten hatten im Konsens einen etwas schwächeren Rückgang auf 27,8 Punkte erwartet. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.
GBP/USD legte vom Tief bei 1,3021 bislang bis zuhöchst 1,3059 zu. Der britische Halifax-Hauspreisindex ist im Juli um 0,4 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens einen Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet, nach einem Rückgang um 1,0 Prozent im Juni.
USD/JPY setzt hingegen seinen Freitagsanstieg fort, hat aber mit bislang 110,85 das Freitagshoch bei 111,05 noch nicht wieder erreicht. Die japanischen Frühindikatoren sind im Juni überraschend deutlich auf 106,3 Punkte gestiegen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs auf 106,2 Zähler gerechnet. Im Mai hatte der Index, der die wirtschaftliche Entwicklung auf Sicht von sechs Monaten voraussagt, bei 104,6 Punkten notiert. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.
USD/CHF knüpft ebenfalls an die positive Kursentwicklung vom Freitag an. Im Hoch notierte das Währungspaar bislang bei 0,9746, nachdem zum Wochenschluss ein Hoch bei 0,9764 erreicht worden war. Die schweizerischen Verbraucherpreise sind im Juli wie von Analysten im Konsens erwartet um 0,3 Prozent im Monatsvergleich gesunken, nachdem sie im Juni um 0,1 Prozent zurückgegangen waren. Der aktuelle Rückgang ist der stärkste seit Juli 2016. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere USD/CHF-News.
Aus den USA werden im weiteren Handelsverlauf zu Wochenbeginn der Labor Market Condition Index im Juli und die Verbraucherkredite im Juni gemeldet. Zudem steht eine Rede von Minneapolis-Fed-Präsident Kashkari an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.
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