Friedensverhandlungen in der Ukraine mit Fortschritten?
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Dennoch wächst nach Einschätzung der ukrainischen Führung der Druck zur Einigung. Kyrylo Budanov, Chef des Präsidentenbüros und zentraler Verhandler Kiews, sieht die Gespräche inzwischen in einer Phase, die eine rasche Lösung möglich erscheinen lässt.
"Ich glaube nicht, dass es lange dauern wird“, sagte Budanov mit Blick auf die laufenden Gespräche mit Moskau, die unter Vermittlung der USA geführt werden. Nach über vierJahren Krieg wäre dies eine bemerkenswerte Entwicklung. Noch allerdings stehen sich beide Seiten mit Maximalforderungen gegenüber, insbesondere bei der Frage territorialer Zugeständnisse und langfristiger Sicherheitsgarantien.
Hinter den Kulissen zeigt sich ein differenzierteres Bild. Während Budanov von wachsendem Verständnis für die jeweiligen Grenzen eines Kompromisses spricht, berichten kremlnahe Quellen von weitgehend festgefahrenen Gesprächen. Demnach habe es bislang kaum substanzielle Fortschritte gegeben, vielmehr hätten beide Seiten vor allem Positionen formuliert, die für die Gegenseite inakzeptabel seien.
Ein kurzfristiger Waffenstillstand über das orthodoxe Osterfest unterstreicht zwar die grundsätzliche Gesprächsbereitschaft, bleibt jedoch symbolisch. Russland hatte eine befristete Feuerpause angekündigt, auf die die Ukraine spiegelbildlich reagieren will. Eine nachhaltige Deeskalation lässt sich daraus bislang nicht ableiten.
Ökonomischer Druck wächst auf beiden Seiten
Parallel verschärft sich die wirtschaftliche Lage. Russland finanziert den Krieg zunehmend aus eigenen Mitteln und hat bereits Summen in Billionenhöhe mobilisiert. Zwar sorgt der jüngste Anstieg der Ölpreise infolge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten kurzfristig für zusätzliche Einnahmen, doch strukturelle Belastungen durch Sanktionen und steigende Haushaltsdefizite bleiben bestehen.
Militärisch bleibt das Kräfteverhältnis asymmetrisch. Russland verfügt über ein deutlich größeres Mobilisierungspotenzial, das laut Budanov bei bis zu 23,5 Mio. Menschen liegt. Ein entscheidender Durchbruch auf dem Schlachtfeld ist dennoch nicht in Sicht. Die Ukraine gelingt es, durch technologische Innovationen, insbesondere im Drohneneinsatz, die Front stabil zu halten und punktuelle Erfolge zu erzielen.
Gerade dieses Patt könnte den diplomatischen Prozess beschleunigen. Weder Moskau noch Kiew können derzeit auf einen schnellen militärischen Sieg setzen, während die wirtschaftlichen Kosten kontinuierlich steigen.
Fazit: Die Börse reagierte heute unmittelbar auf Ankündigungen, wonach Fortschritte erzielt worden sind. Rüstungsaktien gaben nach, während sich der Gesamtmarkt erholte. Dennoch dürfte der Weg zu einem Frieden noch lang sein. Die Zeichen einer Annäherung sorgen jedoch zumindest für einen Funken Hoffnung.

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Diesen Krieg zu beenden, wäre ein guter Schritt in viele Richtungen. Warum die Aktien, besonders Rheinmetall, so einbrechen, ist mir allerdings ein Rätsel. Rheinmetall macht mit dem Krieg in der Ukraine keinen bedeutenden Umsatz, so Papperger, die Auftragsbücher füllen sich immer mehr, die Natostaaten müssen aufrüsten und andere Länder tun das auch. Analysten sehen die Aktie im Durchschnitt bei gut 2.000 Euro, die Prognosen sind top und das KGV Verhältnis wird sich deutlich verbessern. Diese Aktie scheint allerdings nur am Ukrainekrieg festgemacht zu werden, wirtschaftliche Zahlen spielen keine Rolle. Die Welt wird auch nach diesem Krieg unsicher bleiben solange es einen Trump gibt und die Chinesen warten auf Taiwan. Dazu wissen wir nicht, wie das im Iran weiter geht. Kostolany hat mal gesagt, man soll Aktien kaufen, wenn die ersten Bomben fallen, aber das klappt bei Rheinmetall definitiv nicht. Die Aktie ist komplett am abstürzen - wegen Gerüchten aus der Ukraine.
Sollte der Krieg nicht schon vor mehr als einem Jahr innerhalb einer Woche beendet sein? Ich sehe keinerlei Annäherung in der Sache und kann mir auch nicht vorstellen, welche Lösung es zur gesichtswahrenden Beendigung für beide Seiten geben sollte. Man befindet sich vielmehr in der kriegstypischen Eskalationsspirale, wobei die Ukraine die schlechteren Karten hat. Wie sagte Trump, "you don´t have any cards".