Analyse
14:30 Uhr, 09.06.2026

Deutsche Rüstungsindustrie will den Eurofighter-Nachfolger jetzt alleine bauen

Die Nachricht schlug in Europas Rüstungsindustrie ein wie eine Bombe: Deutschland zieht offenbar den Stecker beim milliardenschweren Kampfjetprojekt FCAS.

Nach übereinstimmenden Medienberichten hat Bundeskanzler Friedrich Merz seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron signalisiert, dass die bisherige Zusammenarbeit keine Zukunft mehr habe. Damit steht das rund 100 Mrd. EUR schwere Future Combat Air System, das einst als Symbol europäischer Verteidigungskooperation gestartet war, vor dem Aus.

Doch während das Scheitern eines der größten Rüstungsprojekte Europas auf den ersten Blick wie ein Rückschlag wirkt, könnte daraus für deutsche Unternehmen eine völlig neue Chance entstehen. Denn nahezu zeitgleich formiert sich unter Führung von Airbus eine Allianz aus acht deutschen Luftfahrt-, Technologie- und Rüstungskonzernen, die Europas Kampfjet der nächsten Generation künftig selbst entwickeln möchte.

Zu den Beteiligten der neuen Initiative "Team Gen 6" zählen neben Airbus auch MTU Aero Engines, Hensoldt, Diehl Defence, MBDA Deutschland, Rohde & Schwarz, Liebherr und Autoflug. Gemeinsam wollen sie demonstrieren, dass Deutschland über sämtliche Schlüsseltechnologien verfügt, um ein Kampfflugzeug der sechsten Generation eigenständig beziehungsweise mit ausgewählten europäischen Partnern auf den Weg zu bringen.

Jetzt weiterlesen mit stock3 Plus

Mit Code STARTPLUS 1. Monat gratis!
1. Monat für
0,00 € 14,99 €

Deine Vorteile:

  • Freier Zugriff auf alle Artikel – auch mobil mit der stock3 App
  • Exklusive Trading-Setups & Investmentideen
  • Monatlich kündbar
Jetzt gratis testen
Nach kostenlosem Testmonat 14,99 € mtl. inkl. MwSt., jederzeit kündbar