Deutsche Rüstungsindustrie will den Eurofighter-Nachfolger jetzt alleine bauen
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Nach übereinstimmenden Medienberichten hat Bundeskanzler Friedrich Merz seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron signalisiert, dass die bisherige Zusammenarbeit keine Zukunft mehr habe. Damit steht das rund 100 Mrd. EUR schwere Future Combat Air System, das einst als Symbol europäischer Verteidigungskooperation gestartet war, vor dem Aus.
Doch während das Scheitern eines der größten Rüstungsprojekte Europas auf den ersten Blick wie ein Rückschlag wirkt, könnte daraus für deutsche Unternehmen eine völlig neue Chance entstehen. Denn nahezu zeitgleich formiert sich unter Führung von Airbus eine Allianz aus acht deutschen Luftfahrt-, Technologie- und Rüstungskonzernen, die Europas Kampfjet der nächsten Generation künftig selbst entwickeln möchte.
Zu den Beteiligten der neuen Initiative "Team Gen 6" zählen neben Airbus auch MTU Aero Engines, Hensoldt, Diehl Defence, MBDA Deutschland, Rohde & Schwarz, Liebherr und Autoflug. Gemeinsam wollen sie demonstrieren, dass Deutschland über sämtliche Schlüsseltechnologien verfügt, um ein Kampfflugzeug der sechsten Generation eigenständig beziehungsweise mit ausgewählten europäischen Partnern auf den Weg zu bringen.
