Analyse

FRESENIUS SE - Aktie weiterhin in Bärenhand

In den letzten Wochen bemühten sich Anleger um eine Stabilisierung des Aktienkurses, doch ein wirklicher Befreiungsschlag konnte nicht erzielt werden. Aktuell droht der Chart erneut zu kippen, ganz zum Ärgernis longorientierter Spekulanten.

Erwähnte Instrumente

  • Fresenius SE & Co. KGaA - WKN: 578560 - ISIN: DE0005785604 - Kurs: 35,750 € (XETRA)

Der DAX-Konzern Fresenius ist ein Gesundheitsunternehmen, der Produkte und Dienstleistungen für Krankenhäuser sowie eine ambulante Versorgung von Patienten anbietet. Der Konzern gilt als einer der größten privaten Krankenhausbetreiber Deutschlands. Neben Patienten hätte jedoch auch die dazugehörige Aktie einen Krankenhausaufenthalt bitter nötig. In den letzten Monaten gelingt es Marktteilnehmern trotz aller Bemühungen nicht der Aktie so wirklich auf die Beine zu helfen. Es scheint, als würde sich der übergeordnete Trend sich weiter vollziehen.

Erholung sieht anders aus

Im Big-Picture zeigt sich das Desinteresse der Käufer. Seitdem Allzeithoch im Juni 2017 bei knapp 80 EUR wurde eine Trendwende eingeleitet. Die Aktie wurde mehr und mehr verkauft. Den Tiefpunkt stellte klar der Sell-Off im letzten Jahr dar, doch von starker Erholung oder Kaufwelle wie bei unzähligen anderen Papieren ist hier keine Spurt sichtbar. Im Gegenteil. Die Erholung im letzten Jahr wird erneut genutzt, um weiterhin abzuladen. So viel zum großen Bild. Wie schaut es hingegen kurzfristig aus?

Nächste Shortattacke liegt in der Luft

Auch im Tageschart zeigt sich hier kein anderes Bild. Anfang Januar hatte die Aktie die Chance eines wichtigen charttechnischen Ausbruchs und damit auf ein Kaufsignal. Mit Leichtigkeit schlugen jedoch Anleger auf der Shortseite bullische Anleger zurück und trieben den Anteilsschein wieder gen Süden. Auch der Erholungsversuch der letzten Wochen gerät ins Stocken. Eine gefährlich Mixtur. Durch das Verlassen der Megaphon-Formation auf der Unterseite und dem bisherigen Scheitern am Widerstand bei rund 36 EUR , kann davon ausgegangen werden, dass die Bären nun erneut eine Verkaufswelle lostreten. Erschwerend kommt hinzu, dass neben dem horizontalen Widerstand der EMA50 sowie die Unterkante der Megaphonformation diesen Bereich zu einem Clusterwiderstand verstärkt. Kann dieser in den nächsten Handelstagen also nicht überwunden werden, ist die nächste Abwärtsbewegung vorprogrammiert. Ziele einsetzender Verluste liegen am Zwischentief bei 32,94 EUR sowie bei 31,03 EUR. Mit einer Absicherung bei ≈36,50 EUR könnte ein Short-Trade eröffnet werden.

Erst wenn dieser Widerstand und damit der Kumulationsbereich gebrochen wird, würde der drohende Abwärtsmove fürs Erste abgewehrt werden. 38 EUR wäre daraufhin das erste Anlaufziel.

Fazit: Die Fresenius-Aktie ist von einer bullischen Dynamik weiterhin weit entfernt. Stattdessen droht eine erneute, kurzfristige Verkaufsbewegung. Mit einem guten CRV ergibt sich hier eine interessante Shortmöglichkeit.

Fresenius SE & Co. KGaA
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Über den Experten

Johannes Büttner
Johannes Büttner
Technischer Analyst und Trader

Johannes Büttner begann bereits in Jugendjahren sich für die Börsenwelt zu interessieren. Nachdem er bereits zu Schulzeiten mit ersten Aktien handelte, vertiefte er seither kontinuierlich sein Wissen und wurde selbst zu einem aktiven Trader. Seine Faszination an den internationalen Finanzmärkten schlug sich vor allem in der Vertiefung seines Wissens im Bereich der Charttechnik nieder. Im Herbst 2019 absolvierte er seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften und nahm sein Masterstudium im Fach Business Administration auf. Sein Handelsschwerpunkt liegt auf Aktien, Indizes, Rohstoffen und Währungen. Im Mittelpunkt seiner Analysen steht die technische Analyse. Hierbei fokussiert er sich auf die klassische Chartanalyse. Die persönliche Handelsstrategie von ihm besteht aus einem Mix aus optimalen CRV-Setups, Antizyklik und dem Turnaround-und Outbreakhandel. Dabei handelt er im kurz-bis mittelfristigen Bereich vorrangig mit Hebelprodukten und Optionsscheinen.

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