Analyse

DÜRR - Verkaufswelle Nr. 2 in Arbeit

Direkt zum Wochenstart versuchte sich die Dürr-Aktie an ersten Stabilisierungsversuchen, ehe nur einen Tag später direkt am nächsten Verkaufssignal gearbeitet wird. Wie steht es jetzt um einen Short?

Erwähnte Instrumente

  • Dürr AG - WKN: 556520 - ISIN: DE0005565204 - Kurs: 34,940 € (XETRA)

Dürr ist ein im MDAX notierter Anlagen-und Maschinenbaukonzern. Das Unternehmen reiht sich in die Liste der Automobilzulieferer ein, da die Automobilindustrie als Hauptabsatzmarkt gilt. Wie auch Aktien von klassischen Automarken in diesen Tagen einer Rasur unterzogen werden, so befindet sich ebenfalls der Anteilsschein von Dürr auf dem Rückzug. In der letzten Wochen kam es zum Bruch des EMA200, ganz zur Freude der Bären. In dieser Handelswoche nun könnten die Weichen für eine weitere Abgabewelle gesetzt werden, allerdings unter einer klaren Voraussetzung.

Chance auf Stabilisierung besteht noch

Zunächst ist die aktuelle Entwicklung klar als bärisch zu werten, allerdings gilt ein Sell-Signal als noch nicht ausgelöst. Der Grund dafür liegt in der Horizontalunterstützung bei ≈35 EUR. Zwar wird diese im heutigen Handel scharf attackiert, als nachhaltig gebrochen gilt sie jedoch noch nicht. Erst wenn per Tagesschlusskurs diese Unterstützung unterschritten wird, gilt eine weitere Abwärtsbewegung als wahrscheinlich. Als Kursziel fungiert in diesem Fall der Support bei 31,40 EUR.

Gelingt es den Käufern jedoch Stabilisierungstendenzen weiter auszubauen und die Horizontalunterstützung zu verteidigen, so dürfte es zu einer kurzfristigen Gegenbewegung kommen. EMA200 und EMA50 gelten in diesem Fall als Anlaufziele.

Handlungsmöglichkeiten

Für Shorties gilt: Fallen die Papiere unter 35 EUR, so kann mit einer Absicherung in Höhe des EMA200 auf weitere fallende Kurse gesetzt werden. Zeigen die Käufer allerdings wieder Gesicht, könnte in diesem Fall mit einem relativ engen Stop-Loss unter der 35 EUR-Marke auf einen kurzfristigen Rebound gesetzt werden.


Fazit: Heute oder in den nächsten Tagen dürfte es bei den Wertpapieren von Dürr zu einer Weichenstellung kommen. Aufgrund der anhaltenden Schwäche kann in der Tendenz ein weiteres Absacken präferiert werden. Gelingt den Käufern jedoch der Gegenschlag, so müssen die Verkäufer eine Zwangspause einlegen.



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Über den Experten

Johannes Büttner
Johannes Büttner
Technischer Analyst und Trader

Johannes Büttner begann bereits in Jugendjahren sich für die Börsenwelt zu interessieren. Nachdem er bereits zu Schulzeiten mit ersten Aktien handelte, vertiefte er seither kontinuierlich sein Wissen und wurde selbst zu einem aktiven Trader. Seine Faszination an den internationalen Finanzmärkten schlug sich vor allem in der Vertiefung seines Wissens im Bereich der Charttechnik nieder. Im Herbst 2019 absolvierte er seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften und nahm sein Masterstudium im Fach Business Administration auf. Sein Handelsschwerpunkt liegt auf Aktien, Indizes, Rohstoffen und Währungen. Im Mittelpunkt seiner Analysen steht die technische Analyse. Hierbei fokussiert er sich auf die klassische Chartanalyse. Die persönliche Handelsstrategie von ihm besteht aus einem Mix aus optimalen CRV-Setups, Antizyklik und dem Turnaround-und Outbreakhandel. Dabei handelt er im kurz-bis mittelfristigen Bereich vorrangig mit Hebelprodukten und Optionsscheinen.

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