DAX® - Neue Impulse dringend gesucht
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Neue Impulse dringend gesucht
Der DAX® notiert oberhalb, aber im Dunstkreis der Marke von 25.000 Punkten. Gestern hatten wir als charttechnische Option im Stundenbereich die Ausprägung einer klassischen Korrekturflagge ins Spiel gebracht. Zur Verdeutlichung haben wir dieses Konsolidierungsmuster jetzt im Chartverlauf eingezeichnet. Ein Anstieg über die obere Flaggenbegrenzung (akt. bei 25.248 Punkten) dürfte deshalb nochmals ein neues Aufwärtsmomentum entfachen. Die DAX®-Rekordstände bei 25.406/25.438/25.508 Punkten markieren dann das nächste Anlaufziel, wobei ein Vorstoß in „uncharted territory“ nochmals für ein ganz anderes Ausrufezeichen sorgen würde. Vor allem die US-Aktienindizes liefern unverändert Rückenwind. Jenseits des Atlantiks stehen erneut neue Allzeithochs zu Buche. Für den S&P 500® ist es das 26. Rekordhoch in diesem Jahr – erstmals schlossen die amerikanischen Standardwerte dabei über der Marke von 7.600 Punkten. Zurück nach Deutschland: Auf der Unterseite stehen beim DAX® die Ausbruchszone bei 24.700 sowie die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.171 Punkten) als wichtige Haltemarken zur Verfügung.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
„Hammer“ bestätigt Kernunterstützung
Beim Goldpreis hatten wir zuletzt immer wieder die Schlüsselunterstützung bei 4.400 USD angeführt. Diverse alte Hoch- und Tiefpunkte sowie ein Fibonacci-Retracement bilden hier eine charttechnisch sehr bedeutende Haltezone. Mittlerweile verläuft auch die 200-Tage- Linie (akt. bei 4.417 USD) in diesem Dunstkreis, wodurch die hier entstehende Kumulationsunterstützung abgerundet wird. Auf dieser Basis hat das Edelmetall zuletzt ein klassisches Hammer-Umkehrmuster ausgeprägt. Die identische, konstruktive Kerzenformation liegt interessanterweise auch im Wochenbereich vor. Beide Candlestickmuster untermauern nochmals die Relevanz der beschriebenen Bastion. Was ansonsten ins Auge sticht, ist die jüngste Abnahme der Ausschläge – und das trotz der seit dem Rekordhoch von Ende Januar bei 5.595 USD bestehenden Korrekturflagge. Um die charttechnische Ausgangslage kurzfristig zu verbessern, müsste der Goldpreis zumindest die 50-Tage-Linie (akt. bei 4.628 USD) zurückerobern. Noch besser wäre indes ein Anstieg über die obere Flaggenbegrenzung (akt. bei 4.924 USD). Die saisonalen Rahmenbedingen verbessern sich erst mit dem Halbjahreswechsel – bis dahin ist noch rund vier Wochen "zyklische Dürreperiode" angesagt.
Gold (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: LSEG, tradesignal²
Das nächste Ausrufezeichen
Ende April titelten wir in Bezug auf die Wacker-Aktie „Wende zum Besseren“ (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 27. April). Zur Erinnerung: Der Sprung über die Hochpunkte bei 86/88 EUR sowie die dadurch komplettierte, langfristige Bodenbildung dienten dabei als Schlüsselargument. Aus dieser unteren Umkehr konnte der Chemietitel in den letzten Wochen bereits Kapital schlagen. Aus charttechnischer Sicht gelangen dabei jüngst zwei weitere, wichtige Ausrufezeichen: Mit der Rückeroberung der 200-Monats-Linie und dem Pendant der letzten 200 Wochen (akt. bei 97,44/98,55 EUR) konnte das Papier zwei wichtige Glättungslinien überwinden. Rein rechnerisch ergibt sich aus der Höhe der o. g. Bodenbildung ein Anschlusspotenzial von rund 30 EUR bzw. ein Kursziel im Bereich von 118 EUR. Interessanterweise harmoniert dieses Ziel recht gut mit den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 120 EUR. Es besteht also noch Luft nach oben, zumal der trendfolgende MACD freundlich zu interpretieren ist. Den Stopp können Anlegerinnen und Anleger auf das Niveau der massiven Haltezone aus den beiden angeführten langfristigen Durchschnitten nachziehen.
Wacker Chemie (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Wacker Chemie
Quelle: LSEG, tradesignal²
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