Kommentar
08:55 Uhr, 23.02.2026

DAX® - Was uns die Vogelperspektive lehrt!

Erwähnte Instrumente

Werbung

Was uns die Vogelperspektive lehrt!

In den nächsten Wochen wollen wir mit einigen neuen Grafiken experimentieren. Den Anfang macht heute die Entwicklung des DAX® im bisherigen Jahresverlauf. Vereinfacht ausgedrückt, präsentieren wir die Jahreskerze der deutschen Standardwerte – allerdings in einer etwas anderen Darstellungsform. Obwohl das Aktienbarometer in den letzten Wochen unter dem Strich seitwärts pendelte, stimmt die grundsätzliche Tendenz des Jahres 2026. So notiert der DAX® deutlich über dem Eröffnungskurs des Jahres von 24.499 Punkten. Gleiches gilt auch für die Glättungslinien der letzten 50 bzw. 200 Tage (akt. bei 24.731 bzw. 24.143 Punkten). Beide gleitende Durchschnitte haben wir im nebenstehenden Chart eingezeichnet. Letztlich sind das alles Merkmale eines weiterhin intakten Aufwärtstrends, zumal sich die deutschen „blue chips“ nur 250 Punkte oder knapp 1 % unterhalb des bisherigen Allzeithochs (25.508 Punkte) befinden. Dabei schlagen 53 % aller DAX®-Mitglieder die Performance des Mutterindex von 3,1 %. Die gleichgewichtete Wertentwicklung der 40 DAX®-Titel fällt mit 4,2 % sogar noch etwas besser aus. Lasst es uns wissen, wenn Ihr zukünftig solche Auswertungen öfter sehen möchtet.

DAX® (Annually)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Nur ein kleiner Zündfunke fehlt noch …

… und dann könnte sich der gute Jahresstart des Ölpreises als mehr als ein bloßes Strohfeuer erweisen. Charttechnisch drängt sich ohnehin die Frage immer stärker auf, ob das „schwarze Gold“ auf Basis der Tiefpunkte bei knapp 60 USD einen klassischen Doppelboden ausbildet (siehe Chart). Mut macht in diesem Kontext das konstruktive Kerzenmuster in Form eines sog. „bullisch engulfing“ sowie das jüngste MACD-Kaufsignal. Für den ganz großen Befreiungsschlag würde jetzt ein Spurt über die Kombination aus dem Abwärtstrend seit April 2024 und der 90-Monats-Linie (akt. bei 72,29/72,54 USD) sorgen. Im Erfolgsfall gewinnt auch das diskutierte Szenario einer langfristigen Trendwende deutlich an Konturen. Im ersten Anlauf sollte der Ölpreis dann Kurs auf die horizontalen Barrieren bei rund 80 USD nehmen. Jenseits dieses Levels wäre auch die große untere Umkehr mit einem Anschlusspotential von weiteren 20 USD vervollständigt. Als enge Absicherung ist im Ausbruchsfall indes der oben genannte Durchschnitt der letzten 90 Monate prädestiniert. In der Summe steht der Ölpreis aktuell vor einer ganz entscheidenden charttechnischen Weggabelung.

Ölpreis - Brent (Monthly)

Chart Ölpreis - Brent

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Ölpreis - Brent

Chart Ölpreis - Brent

Quelle: LSEG, tradesignal²

Sie möchten börsentäglich kostenlose Technische Analysen zu DAX®, ausgewählten Aktien, Währungen und Rohstoffen erhalten?


Kostenlos abonnieren



Wichtige Hinweise
Werbehinweise

HSBC Continental Europe S.A., Germany
Derivatives Public Distribution
Hansaallee 3
40549 Düsseldorf

kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de

2)Transaktionskosten und Ihr Depotpreis (Beispielrechnung in den Wichtigen Hinweisen) sind in der Darstellung nicht berücksichtigt und wirken sich negativ auf die Wertentwicklung der Anlage aus. Lesen Sie bitte die Wichtigen Hinweise, einschließlich der Werbehinweise.