CONTINENTAL legt den wahren Wert seines Reifengeschäfts offen
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Die erstmals veröffentlichten regionalen Zahlen zeigen nun, was bislang im Mischkonzern verborgen blieb: Europa und Asien sind hochprofitable Ertragsmaschinen. Das Geschäft in Amerika ist dagegen die große Baustelle und zugleich der wichtigste Hebel für die künftige Gewinnentwicklung.
"Wir werden als einfacheres, fokussierteres und transparenteres Unternehmen hervorgehen", sagte Vorstandschef Christian Kötz beim Kapitalmarktupdate. Ab dem dritten Quartal verschwindet das bisherige Reifensegment aus der Berichterstattung. Stattdessen wird Continental seine Geschäfte nach den Regionen EMEA, Amerika und Asien Pazifik ausweisen. Das Reifenergebnis wird damit faktisch zum Konzernergebnis.
Ganz so makellos ist die neue Struktur allerdings nicht. Künftig müssen auch zentrale Konzernkosten berücksichtigt werden, die bislang nicht dem Reifensegment zugerechnet wurden. Diese beliefen sich 2025 auf 151 Mio. EUR und hätten die operative Marge pro forma um rund einen Prozentpunkt gedrückt. Für die kommenden Quartale stellt Continental zunächst einen Kostenblock von 30 bis 35 Mio. EUR je Quartal in Aussicht. Kötz machte jedoch deutlich, dass dies noch nicht die angestrebte Kostenstruktur des künftigen Konzerns sei.
