MARVELL - Das Schweizer Taschenmesser der KI
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Genau an diesem Engpass will Marvell verdienen und zu einem der wichtigsten Infrastrukturanbieter des KI-Zeitalters aufsteigen.
Der Umbau begann lange vor ChatGPT. Als Matt Murphy 2016 den Vorstandsvorsitz übernahm, entfielen lediglich 9 % des Umsatzes auf das Rechenzentrumsgeschäft. Im Kalenderjahr 2023 waren es bereits rund 2,2 Mrd. USD. Für das kommende Jahr stellt das Management nun 15 bis 16 Mrd. USD in Aussicht. "Das Geschäft hat einen echten Wendepunkt erreicht", sagte Murphy auf der Citi Global TMT Conference.
Dahinter steht eine über Jahre verfolgte Strategie. Marvell verkaufte Randbereiche, investierte hohe Summen in Forschung und stärkte seine Position durch Übernahmen wie Cavium, Inphi, Innovium und zuletzt Celestial AI. Wettbewerber, die KI und Rechenzentren erst vor wenigen Jahren für sich entdeckt hätten, müssten nun einen erheblichen Rückstand aufholen, erklärte Murphy.
