Analyse
09:30 Uhr, 22.09.2026

NOVO NORDISK enttäuscht die Analysten - Hoffnung allein reicht nicht

Novo Nordisk wollte auf seinem Kapitalmarkttag neues Vertrauen schaffen. Stattdessen hat der dänische Pharmakonzern viele Zweifel der Anleger eher bestätigt. Die Strategie bleibt im Kern unverändert, die Wachstumsziele fielen verhalten aus und der erhoffte Margenhebel blieb aus.

Auch bei neuen Studiendaten und möglichen Übernahmen lieferte das Management zu wenig, um die Fantasie am Markt neu zu entfachen.

Entsprechend kühl fällt das erste Urteil der Analysten aus. Die Deutsche Bank senkte ihr Kursziel von 265 auf 245 DKK und bestätigte ihre Verkaufsempfehlung. Jefferies reduzierte das Kursziel von 285 auf 275 DKK und bleibt bei "Hold". JPMorgan hält mit einem Kursziel von 260 DKK ebenfalls an "Neutral" fest. Am vergleichsweise zuversichtlichsten bleibt die UBS, die ihre neutrale Einstufung und das Kursziel von 332 DKK bestätigte.

Der Kapitalmarkttag habe zwar einen umfassenden Überblick über die Geschäftsaussichten und eine strategische Auffrischung geboten, erklärte Deutsche-Bank-Analyst Emmanuel Papadakis. Gemessen an den optimistischeren Erwartungen im Vorfeld sei die Veranstaltung jedoch "an mehreren Fronten enttäuschend" ausgefallen. Die scharfe Reaktion des Marktes sei daher nachvollziehbar.

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