China verschärft Ton gegenüber Taiwan
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- Taiwan Semiconductor Manufacturing (ADR) - WKN: 909800 - ISIN: US8740391003 - Kurs: 365,490 $ (NYSE)
Zugleich erneuerte er Pekings Anspruch auf eine "Wiedervereinigung“ und warb für eine engere politische Abstimmung zwischen beiden Seiten.
Die Begegnung mit der Vorsitzenden der Kuomintang (KMT) erfolgt in einer Phase großer Spannungen. Während Peking den militärischen Druck erhöht, setzt die größte Oppositionspartei Taiwans auf Dialog und wirtschaftliche Annäherung. Cheng selbst bezeichnete ihre Reise als Beitrag zur Stabilisierung der Beziehungen.
Harte Linie aus Peking
Xi ließ keinen Zweifel an der strategischen Grundlinie Pekings. Beide Seiten gehörten zu "einem China“, Separatismus sei die zentrale Ursache der Spannungen. Die Wortwahl unterstreicht, dass die Führung in Peking ihre Position nicht aufweicht, sondern im Gegenteil weiter zuspitzt.
Gleichzeitig griff Xi auf vertraute Narrative zurück. Gemeinsame Geschichte, kulturelle Verbundenheit und wirtschaftliche Perspektiven sollen als Brücke dienen. Hinter dieser Rhetorik steht das langfristige Ziel, politische Integration zumindest schrittweise vorzubereiten.
Cheng bemühte sich um einen ausgleichenden Ton. Sie sprach von "gegenseitigem Nutzen“ und forderte institutionalisierte Mechanismen für Dialog und Kooperation. Zugleich warnte sie davor, die Region zum "Schachbrett externer Mächte“ werden zu lassen, ein indirekter Verweis auf die Rolle der USA.
Die Aussagen markieren zugleich die innenpolitische Bruchlinie auf der Insel. Die regierende Democratic Progressive Party (DPP) unter Präsident Lai Ching-te setzt auf militärische Abschreckung und internationale Partnerschaften. Washington bleibt dabei der wichtigste sicherheitspolitische Anker.
Die KMT verfolgt hingegen einen anderen Ansatz. Sie sieht in der Wiederaufnahme des Dialogs eine Möglichkeit, Spannungen zu reduzieren und wirtschaftliche Vorteile zu sichern. Kritiker werfen ihr vor, dabei sicherheitspolitische Risiken zu unterschätzen und zentrale Entscheidungen, etwa höhere Verteidigungsausgaben, zu blockieren.
Diese Divergenz gewinnt an Bedeutung, weil sie die strategische Handlungsfähigkeit Taiwans beeinflusst. Während die Regierung auf Abschreckung setzt, sendet die Opposition Signale der Annäherung, ein Spannungsfeld, das auch international genau beobachtet wird.
Das Treffen hat über die bilateralen Beziehungen hinaus Signalwirkung. Peking kann darauf verweisen, dass es in Taiwan politische Kräfte gibt, die eine engere Kooperation befürworten. Gleichzeitig bleibt die Unterstützung durch die USA ein zentraler Faktor im Machtgefüge.
Die langfristige Entwicklung bleibt weiter offen. Umfragen zeigen seit Jahren nur begrenzte Unterstützung für eine Vereinigung mit China. Gleichzeitig erhöht Peking kontinuierlich den Druck, militärisch, diplomatisch und wirtschaftlich.
Fazit: Worauf China wartet, bleibt eine der zentralen Fragen. Ein offener Konflikt würde die Weltwirtschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit ins Chaos stürzen, nicht zuletzt wegen eines unmittelbaren Mangels an Halbleitern. Fast 100 % der fortschrittlichsten Nvidia-Chips kommen beispielsweise aus Taiwan. Taiwan ist und bleibt auf absehbare Zeit ein Schlüsselstandort der globalen Chipproduktion. Eine Eskalation würde Peking potenziell erheblichen Einfluss darauf geben, wer Zugang zu den modernsten Technologien erhält. Die USA versuchen zwar, eigene Kapazitäten aufzubauen und moderne Chipfabriken im Inland zu etablieren, doch dieser Prozess wird noch Jahre in Anspruch nehmen. Der Konflikt schwelt derweil weiter unter der Oberfläche. Eine Eskalation hätte unmittelbare und weitreichende Folgen für die globale Wirtschaft und die geopolitische Ordnung.

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Vielleicht hat ja die Taiwan-Problematik die Verhandlungsbereitschaft der USA im Irankrieg erhöht. So oder so denke ich nicht, dass China nur zusehen wird, wie die USA einen "Verbündeten" bzw. dessen Rohstoffe nach dem Anderen durch Einsatz von Gewalt unter ihre Kontrolle bringen.
Die Einen haben Öl, die Anderen Chips.
Alles toxisch.
Jeder weiß es.
Und alle tanzen mit.
You can ckeck any time
but you can never leave