Brent fällt auf niedrigsten Stand seit März – Preise rutschen unter 76 Dollar
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Die Ölpreise setzen ihre Talfahrt fort: Brent zur Lieferung im August fiel im frühen Handel zeitweise unter 76 US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit Anfang März und notierte zuletzt bei etwa 76,75 Dollar, rund ein halbes Prozent unter Vortag. Noch am Freitag lag der Preis für Nordseeöl über 80 Dollar und nähert sich nun wieder dem Niveau von vor Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar. Damit setzt die weltweite Referenzsorte ihren jüngsten Abwärtstrend fort.
Belastend wirken Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran sowie der zunehmende Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, der den Abfluss von Rohöl aus dem Persischen Golf erleichtert. Laut der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation ermöglichen Sicherheitsgarantien Hunderten von Schiffen die Ausfahrt; die für die Weltwirtschaft zentrale Meerenge war im März zeitweise blockiert, was die Preise über 120 Dollar je Barrel trieb.
Rohstoffexperten von Enverus erwarten kurzfristig keine deutlichen weiteren Rückgänge, sondern eine Bodenbildung bei Brent um 75 Dollar.
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