APPLIED MATERIALS sieht im KI-Boom erst den Anfang
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Applied Materials sieht darin keinen kurzfristigen Investitionszyklus, sondern einen technologischen Umbruch, der die Nachfrage nach immer leistungsfähigeren Chips noch über Jahre antreiben dürfte.
Wie tiefgreifend diese Verschiebung ist, verdeutlichte Konzernchef Gary Dickerson auf der Technologie- und Kommunikationskonferenz von Goldman Sachs. Vor einigen Jahren seien in der modernen Auftragsfertigung noch viermal so viele Wafer für Smartphones wie für Rechenzentren gestartet worden. Heute liege das Verhältnis bereits bei eins zu eins. In einigen Jahren könnten auf einen Smartphone-Wafer zwei Wafer für Rechenzentren kommen.
"KI ist der größte Technologiesprung, den ich in meinem Leben erlebt habe", sagte Dickerson. Vor allem autonome KI-Agenten würden den Rechenbedarf weiter erhöhen, weil künftig nicht mehr nur Menschen, sondern auch Softwareprogramme fortlaufend Rechenleistung und sogenannte Tokens verbrauchten. Mit physischer KI, etwa in Robotern und autonomen Maschinen, stehe bereits der nächste Wachstumsschub bevor.
