NIKE – Der ungebremste Abstieg einer Ikone
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Die Belastungen sollen teilweise bis ins Geschäftsjahr 2028 reichen. Die Aktie verlor nachbörslich weitere 8,5 %.
Im Analystencall begründete Vorstandschef Elliott Hill die längere Durststrecke mit drei Problemfeldern: Sportswear, Jordan und China. "Unser Nike-Performance-Geschäft ist noch nicht groß genug, um den Druck auszugleichen, den wir bei Nike Sportswear, der Marke Jordan und in Greater China sehen", sagte Hill. Neue Produkte und Wachstum in einzelnen Sportarten reichen damit bislang nicht aus, um den Konzern insgesamt zu stabilisieren.
Der neue Finanzchef David Denton will wieder einen Jahresausblick geben und diesen regelmäßig aktualisieren. Für 2027 nennt er einen bereinigten Gewinn von 1,15 bis 1,35 USD je Aktie. Darin sind rund 0,15 USD Belastung durch das neue Restrukturierungsprogramm Pace ausgeklammert. Das operative Ergebnis soll prozentual stärker sinken als der Umsatz: Niedrigere Erlöse verteilen die Fixkosten auf ein kleineres Geschäft, während höhere Beschaffungskosten zusätzlich belasten.
