Trumps KI-Taskforce: Der neue "KI Zar" soll Aufsicht ohne Regulierung organisieren
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Mitte September ließ Donald Trump seine Anhänger auf Truth Social über einen neuen Namen für künstliche Intelligenz abstimmen. Kurz darauf tat er die Furcht als Schwindel ab, eine übermächtige KI könne der Menschheit gefährlich werden und kündigte eine "AI Force" nach dem Muster der Weltraumstreitkräfte an. Zwei Wochen später hat diese Truppe nun einen Namen und ein Mandat. Ihr Gründungsdokument verlangt ausdrücklich Pläne gegen Bedrohungen der Gesellschaft, die von Superintelligenz ausgehen.
Den Vorsitz der "Super Intelligence Force" übernimmt Jay Clayton. Der frühere Chef der Börsenaufsicht SEC ist seit Juli Director of National Intelligence und koordiniert damit die 18 Nachrichtendienste der USA. Faktisch wird er zum KI-Beauftragten der Regierung ("AI Czar"), ein Posten, der seit dem Wechsel von David Sacks in den Beraterrat des Präsidenten im März verwaist war. Binnen 120 Tagen soll sein Gremium Chancen und Risiken der Technologie bewerten und festlegen, welche Verantwortung der Bund dabei trägt. Gerechnet ab Anfang Oktober läuft die Frist Ende Januar 2027 ab, knapp drei Monate nach den Kongresswahlen vom 3. November.
