Weizen: Sorgen um US-Ernte- und Exporteinbußen
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Singapur (BoerseGo.de) – Weizen ist fester in die neue Handelswoche gestartet und hat bei 714,38 US-Cents je Scheffel ein frisches Dreiwochenhoch erreicht. Grund für die jüngsten Kursgewinne ist die Sorge, dass das nasse Wetter den US-Winterweizen schädigt, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.
„Die starke Nässe im Mittleren Westen hat Sorgen geschürt, dass der Winterweizen Schaden nimmt und die Ernte geringer ausfällt“, zitiert Bloomberg Luke Mathews, Rohstoffstratege bei der Commonwealth Bank of Australia.
Die Menge des für den Export verkauften US-Weizen ist in der Woche bis zum 23. Mai erneut gestiegen, womit nun 5,56 Millionen Tonne in den zwölf Monaten ab dem 1. Juni für den Export vorgesehen sind, wie die US-Agrarbehörde USDA am Freitag mitteilte. Die Verträge wurden jedoch abgeschlossen, bevor das USDA am 29. Mai mitgeteilt hat, dass man eine nicht zugelassene gentechnisch veränderte Weizenart gefunden habe.
„Der Markt ist nach wie vor besorgt über die potenziellen Exporteinbußen nach Auffinden des Genweizens und den sich verbessernden Pflanzenzustand in anderen Teilen der Erde, wie Australien“, so Mathews weiter.
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