Analyse
13:00 Uhr, 09.03.2020

USD/JPY - Brachialer Sturzflug - Warnung im Big Picture

Massiv unter Druck befinden sich derzeit nicht nur die Aktienmärkte, auch der US-Dollar wertet deutlich ab. Gegenüber dem japanischen Yen kommt es zu größeren Verkaufssignalen. Wir betrachten das Big Picture.

Erwähnte Instrumente

  • USD/JPY
    ISIN: XC0009659910Kopiert
    Kursstand: 102,264 ¥ (FOREX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • USD/JPY - WKN: 965991 - ISIN: XC0009659910 - Kurs: 102,264 ¥ (FOREX)

Der US-Dollar befindet sich seit Ende Februar massiv unter Druck. Bei den Forex Majors sieht man es am deutlichsten bei USD/CHF und USD/JPY. Vom Jahreshoch am 20. Februar hat der US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen knapp 10 % an Wert verloren. Für Major Währungspaare sind das große Sprünge. Mit dem Kurseinbruch wurden deutlich mehr als nur die Gewinne seit August binnen weniger Handelstage zunichte gemacht. Auch das langfristige Chartbild trübt sich massiv ein.

Verkaufssignale auf mehreren Zeitebenen

Das erste Verkaufssignal generierte USD/JPY am 28. Februar mit dem Bruch des Aufwärtstrendkanals seit August, nachdem zuvor ein Fehlausbruch über die langfristige Abwärtstrendlinie vorlag. Gleichzeitig wurden die gleitenden Durchschnittslinien unterschritten. Mit dem Bruch der Tiefs aus 2018 und 2019 wird jetzt das nächste Verkaufssignal aktiv.

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Damit drohen weiter fallende Notierungen, zunächst bis zum 2016er Tief bei 98,97 JPY. Vorher kann es kurzfristig noch zu Rückläufen bis zu den Tiefs aus 2018 und 2019 bei 104,61 JPY kommen, wo sich Ausstiegs- bzw. Shortchancen bieten könnten.

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Sehr kritisch wird es, wenn auch das 2016er Tief bei 98,97 JPY nachhaltig unterschritten wird. Charttechnische Unterstützungszonen fehlen dann auf weiter Strecke, erst bei 91,33 JPY käme das 61,8 % Retracement der großen Rally zu Hilfe. Darunter wäre Platz bis 85,00 - 85,50 JPY auf langfristige Sicht. Für eine Entspannung im Chartbild würde erst eine nachhaltige Rückkehr über 106,80 JPY sorgen.

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Über den Experten

André Rain
André Rain
Technischer Analyst und Trader

André Rain ist seit dem Jahr 2000 im Aktienhandel aktiv. Hier startete er bereits mit seiner autodidaktischen Ausbildung in Chartanalyse. Die Faszination für die Charttechnik führte ihn im Mai 2005 zu GodmodeTrader, dem Vorgänger-Portal von stock3.com, wo er als Technischer Analyst mit Schwerpunkten auf Aktien- und Indexanalysen tätig ist. Seit 2004 handelt er privat intensiv Aktien und Hebelzertifikate im kurzfristigen Zeitfenster von wenigen Minuten bis mehreren Stunden. Dabei hat er sich auf den Handelsstil des Ausbruchstradings spezialisiert, mit dem er an kurzen, dynamischen Marktbewegungen partizipiert. Seiner Meinung nach ist der Chart das beste Instrument zur Auswertung und Prognose von Bewegungen an den Finanzmärkten.

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