Fundamentale Nachricht
16:10 Uhr, 24.02.2015

US-Börsen - Anleger in Warteposition

Der Auftritt der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen im Bankenausschuss des Senats steht heute im Mittelpunkt des Interesses an der Wall Street. Ab 16 Uhr steht die Fed-Chefin Rede und Antwort. Die Frage ist, ob sie sich zu einer konkreten Aussage über den Zeitpunkt der Zinswende hinreißen lässt.

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US-Börsen - Hohe Erwartungen an Janet Yellen

Vor der mit Spannung erwarteten Anhörung von US-Notenbankchefin Yellen vor dem Bandenausschuss im Senat halten die Investoren an der Wall Street merklich die Füße still. Der Dow Jones Industrial notiert im frühen Handel mit 0,10 % im Plus, während der technologielastige Nasdaq-100-Index 0,37 % verliert. Die Anleger werden bei den Antworten Yellens genau darauf achten, ob die Fed mit Blick auf Zinserhöhungen nach wie vor „geduldig" ist - oder ob Yellen diese Formulierung fallen lässt. Bisher rechnen die meisten Fachleute mit einer ersten Zinsanhebung seit der Finanz- und Wirtschaftskrise entweder im Juni oder September.

Verbrauchervertrauen im Februar in den USA trübt sich ein

In den USA hat sich die Stimmung die Verbraucher im Februar spürbar abgekühlt. Der Index für das Verbrauchervertrauen sei um 6,5 Punkte auf 96,4 Zähler gesunken, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag mit. Volkswirte hatten hingegen nur mit einem Rückgang auf 99,6 Punkte gerechnet.

Eurogruppe genehmigt Verlängerung des Hilfsprogramms

Die Finanzminister der Eurogruppe haben einer Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland bis Ende Juni zugestimmt. EU-Wirtschaftskommissar Moscovici sagte, die Minister hätten die von der Regierung in Athen vorgelegte Reformliste nach kurzer Diskussion gebilligt. Die Vereinbarung mit Griechenland muss nun noch von den Parlamenten mehrerer Eurostaaten genehmigt werden.

Case Shiller Index legt stärker zu als erwartet

Der US-Immobilienmarkt hat zum Jahresabschluss höhere Preise generiert. Gemessen am S&P/Case-Shiller-Index, stiegen die Hauspreise im Dezember um 4,46 Prozent zum Vorjahr. Volkswirte hatten mit einem Wert von 4,30 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Preise in der 20 größten Ballungsgebieten der USA im Dezember um 0,87 Prozent.

Situation in der Ukraine bleibt höchst angespannt

Die Außenminister von Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine haben eine strikte Umsetzung des Minsker Abkommens zum Krieg in der Ost-Ukraine verlangt. Vor allem die vereinbarte Waffenruhe müsse komplett eingehalten und die schweren Waffen müssten abgezogen werden, heißt es in einer Erklärung der Minister nach einem Treffen in Paris. Außenminister Frank-Walter Steinmeier zufolge bleibt die Lage höchst fragil. Steinmeier sagte, es gebe bisher kein Vertrauen zwischen den Gegnern in der Ukraine, sagte er in Paris.

Google stärkt seinen Smartphone-Bezahldienst

Google stärkt seinen Smartphone-Bezahldienst durch eine Kooperation mit US-Mobilfunk-Betreibern. Dazu erwarb der Konzern Technologien und Patente von Softcard, dem Bezahldienst der Telekom-Konzerne AT&T, Verizon und T-Mobile US.

Home Depot profitiert von der Erholung des US-Immobilienmarkts

Im vierten Quartal erzielte die US-Baumarktkette Home Depot auch dank eines Verkaufserlös einen Gewinnanstieg um 36 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar. Die Aktionäre erhalten für das abgelaufene Quartal eine Dividende von 0,59 Dollar je Aktie, was 26 Prozent mehr ist als im Vorjahr. Zudem will Home Depot ein neues Aktienrückkaufprogramm über 18 Milliarden Dollar starten.

Macy’s meldet Umsatz- und Gewinnanstieg

Der US-Warenhauskonzern Macy’s hat im vierten Quartal per Ende Januar seinen Umsatz um 2 Prozent auf 9,36 Milliarden Dollar gesteigert. Der bereinigte Gewinn erhöhte sich zum Vorjahr um 10 Cent auf 2,26 Dollar je Aktie.

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Über den Experten

Bernd Lammert
Bernd Lammert
Finanzredakteur

Bernd Lammert arbeitet als Redakteur seit 2010 bei der BörseGo AG. Er ist studierter Wirtschafts- und Medienjurist sowie ausgebildeter Journalist. Das Volontariat absolvierte er noch beim Radio, beruflich fand er dann aber schnell den Weg in andere Medien und arbeitete u. a. beim Börsen-TV in Kulmbach und Frankfurt sowie als Printredakteur bei der Financial Times Deutschland in Berlin. In seinen täglichen Online-Berichten bietet er Nachrichten und Informationen rund um die Finanzmärkte. Darüber hinaus analysiert er wirtschaftsrelevante Entscheidungen der obersten deutschen Gerichte für eine Finanzagentur. Grundsätzlich ist Bernd Lammert der Ansicht, dass aktuelle Kenntnisse über die Märkte sowie deren immanente Risiken einem keine Erfolge schlechthin garantieren, aber die Erfolgschancen deutlich erhöhen können.

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