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US-Börsen: Anleger halten vor Fed-Sitzung die Füße still

Schwache Daten vom Immobilienmarkt - Unsicherheit vor dem wichtigen Fed-Treffen am morgigen Mittwoch: Die Anleger an der Wall Street halten sich heute merklich zurück. Positiv wirkt eine leichte Abschwächung des Dollars.

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US-Börsen unter Druck

Enttäuschende Daten vom US-Immobilienmarkt hinterlassen an der Wall Street ihre Spuren und sorgen für schlechte Stimmung. So sind die Wohnungsbaubeginne im Februar geradezu eingebrochen. Im frühen Handel geben die großen US-Aktienindizes denn auch bis zu einem Prozent nach. Viele Anleger halten sich darüber hinaus auch vor dem mit Spannung erwarteten Treffen der US-Notenbank zur Geldpolitik am Mittwoch merklich zurück. Die Marktteilnehmer erhoffen sich von dem Treffen Hinweise über den Zeitpunkt und das Tempo der angekündigten Zinswende in den USA.

Schwache Daten vom US-Immobilienmarkt

In den USA ist die Zahl der Wohnungsbaubeginne im Februar überraschend stark gesunken. Im Berichtmonat habe es zum Vormonat einen Rückgang um 17,0 Prozent auf annualisiert 0,897 Mio. gegeben, teilte das US-Handelsministerium in Washington mit. Volkswirte hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, aber nur auf 1,05 Mio. Die Zahl der Baugenehmigungen in den USA zog im Februar hingegen um 3,0 Prozent auf 1,09 Mio. an, während Volkswirte mit 1,07 Mio. Zulassungen gerechnet hatten.

Apple will TV Dienst starten

Der iPhone-Konzern Apple will laut dem gewöhnlich gut informierten „Wall Street Journal“ seinen Online-TV-Dienst in den USA im kommenden Herbst starten. Es gehe um ein Angebot aus etwa 25 Fernsehkanälen, hieß es. Der Dienst solle über die Box Apple TV sowie auf iPhones und iPads verfügbar sein. Experten werten den Bericht als Sensation, zumal auch Apple-Gründer Steve Jobs etwaige Pläne verfolgte. Laut seiner Biografie ist es ihm aber nicht gelungen, die Widerstände großer Medienkonzerne gegen einen Internet-Service des Computerherstellers zu brechen.

Burlington Stores steigert sich - Ausblick enttäuscht

Der Modehändler Burlington Stores Inc. hat im vierten Quartal seinen bereinigten Gewinn um ein Drittel auf 1,43 Dollar je Aktie gesteigert. Der Umsatz kletterte um 11 Prozent auf 1,46 Milliarden Dollar. Die Zahlen lagen über den Erwartungen. Für 2015 erwartet der Konzern ein EPS zwischen 2,15 und 2,25 Dollar (Marktprognose: 2,26 Dollar) sowie ein Umsatzwachstum von 6 bis 7 Prozent (Prognose 8 %).

General Motors erkennt 67 Todesfälle an

Im Skandal um den verspäteten Rückruf von Fahrzeugen mit defekten Zündschlössern hat der General Motors mittlerweile 67 Todesfälle eingeräumt. GM zahlt für jedes Todesopfer mindestens eine Million Dollar, für hinterbliebene Ehepartner und Unterhaltsberechtigte sollen je 300.000 Dollar fließen.

Experte: Google-Algorithmus gefährdet Demokratie

Laut Robert Epstein, US-Professor für Verhaltenspsychologie, stellt der Google-Algorithmus eine Gefahr für die Demokratie dar. Bei einem Vortrag auf der Computermesse CeBIT warnte der Experte vor einer Art Eigenleben des Google-Algorithmus: „Ganz egal, was das (Google-)Management für Absichten haben mag: Das Programm entscheidet schon heute über den Ausgang von Wahlen in aller Welt." Epstein forderte daher eine strenge Regulierung und auch Überwachung von Suchfunktionen, die im Zusammenhang mit Wahlen stehen.

American Airlines steigt in den S&P500 auf

Die Gruppe um American Airlines wird ab Freitag in den US-Aktienindex S&P 500 aufgenommen. American Airlines ersetzt das Pharmaunternehmen Allergan, das vom Konkurrenten Actavis übernommen wird.

Weight Watchers-Aktie verliert Gewicht

Die Anteile am US-amerikanischen Diätunternehmen Weight Watchers stehen unter Druck. Händler machen hier eine Verkaufsempfehlung der Analysten des Schweizer Bankhauses Credit Suisse verantwortlich.

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Über den Experten

Bernd Lammert
Bernd Lammert
Finanzredakteur

Bernd Lammert arbeitet als Redakteur seit 2010 bei der BörseGo AG. Er ist studierter Wirtschafts- und Medienjurist sowie ausgebildeter Journalist. Das Volontariat absolvierte er noch beim Radio, beruflich fand er dann aber schnell den Weg in andere Medien und arbeitete u. a. beim Börsen-TV in Kulmbach und Frankfurt sowie als Printredakteur bei der Financial Times Deutschland in Berlin. In seinen täglichen Online-Berichten bietet er Nachrichten und Informationen rund um die Finanzmärkte. Darüber hinaus analysiert er wirtschaftsrelevante Entscheidungen der obersten deutschen Gerichte für eine Finanzagentur. Grundsätzlich ist Bernd Lammert der Ansicht, dass aktuelle Kenntnisse über die Märkte sowie deren immanente Risiken einem keine Erfolge schlechthin garantieren, aber die Erfolgschancen deutlich erhöhen können.

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