Analyse
08:00 Uhr, 04.09.2026

UIPATH macht KI vom Angreifer zum Wachstumstreiber

Lange galt generative Künstliche Intelligenz als potenzielle Bedrohung für UiPath. Inzwischen zeichnet sich das Gegenteil ab: Unternehmen benötigen nicht nur intelligente KI-Modelle, sondern auch eine Plattform, die deren Arbeit kontrolliert, mit bestehenden Systemen verbindet und zuverlässig ausführt.

Genau dort will UiPath seine neue Rolle finden. Das zweite Geschäftsquartal zeigt, dass die Strategie zunehmend bei den Kunden ankommt, auch wenn sich der erhoffte Wachstumsschub bislang nur schrittweise in den Zahlen niederschlägt.

UiPath entwickelt Software, mit der Unternehmen wiederkehrende Geschäftsprozesse automatisieren sowie KI-Agenten, Softwareroboter, Anwendungen und menschliche Mitarbeiter über eine gemeinsame Plattform koordinieren können.

Der Umsatz stieg im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 um 13 % auf 410 Mio. USD und übertraf damit die Analystenerwartung von knapp 398 Mio. USD. Bereinigt um negative Währungseffekte von rund 8 Mio. USD hätte das Wachstum 16 % erreicht. Der bereinigte Gewinn je Aktie entsprach mit 0,15 USD exakt dem Konsens.

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