DEUTSCHE BANK - Im dritten Quartal bremst das Investmentbanking
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Der Grund liegt weniger im Handel mit Anleihen und Währungen als in einem möglichen zusätzlichen Gewinnhebel: Akram sieht Spielraum, die dauerhaften Kosten der Deutschen Bank ab 2027 stärker zu senken als bisher geplant.
Kurzfristig dämpft allerdings das Investmentbanking die Erwartungen. Für das dritte Quartal rechnet Akram dort gegenüber dem Vorjahr mit stagnierenden bis leicht rückläufigen Erträgen. Im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen belastet vor allem der Vergleich mit einem außergewöhnlich starken Vorjahresquartal. Auch im Beratungs- und Kapitalmarktgeschäft erwartet er etwa stabile Erträge. Seine Einschätzung steht noch unter Vorbehalt: Zum Zeitpunkt des Gesprächs waren einige Handelstage im Quartal offen.
Für die längerfristige Perspektive ist entscheidend, ob andere Sparten schneller wachsen und die Kosten dabei langsamer steigen. Im ersten Halbjahr erzielte die Deutsche Bank eine Rendite auf das materielle Eigenkapital von 11,9 %. Bis 2028 strebt sie mehr als 13 % an. Die Erträge stiegen im ersten Halbjahr um 5 % auf 17,2 Mrd. EUR, während die Kosten um 3 % auf 10,5 Mrd. EUR zunahmen.
