SPACs: sinnvoller Markt-Turbo?
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Ein SPAC ist eine leere Aktiengesellschaft, die ohne eigenes Geschäft an die Börse geht, um später ein Unternehmen zu übernehmen.
Dieses Modell wurde insbesondere während der Finanzkrise 2007 bis 2009 populär, als es kaum Börsengänge gab und Investmentbanker so dennoch Geschäfte machen konnten.
Was macht SPACs heute noch attraktiv?
Ein klassischer Börsengang dauert oft mindestens 12 bis 18 Monate oder länger. Ein SPAC-Merger kann hingegen bereits in 4 bis 6 Monaten abgeschlossen sein.
Die Bewertung wird im Vorfeld zwischen Sponsor und Zielunternehmen ausgehandelt und nicht im schwankenden Bookbuilding-Verfahren.
Viele SPAC-Sponsoren bringen eigene Netzwerke und Wachstumskapital mit, was besonders für junge Wachstumsfirmen hilfreich sein kann.
Doch was bedeutet das für die Qualität der Börsengänge?
Das Modell allein garantiert keinen Erfolg. SPAC-Deals können zu starker Verwässerung führen oder für Anleger weniger transparent sein. In der Vergangenheit gab es auch spektakuläre Fehlentwicklungen.
Ob SPAC oder klassischer Börsengang: Entscheidend ist, was hinein- und herauskommt.
Ein schnellerer Börsengang? Ja, das ist ein Vorteil, besonders in volatilen Marktphasen. Aber ein Turbo ohne solide Grundlage macht am Ende nicht reich, sondern ist teuer.
Wie sehen Sie das: Ist der SPAC ein sinnvoller Markt-Turbo oder oft eine Abkürzung mit ungelösten Fragen? Kommentieren Sie gerne unter meinen LinkedIn-Beitrag.

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