Was haben Weltmeisterschaft, Independence Day und US-Zwischenwahl gemeinsam?
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Die Kollegen der Berliner Effektenbank zeichneten in ihrem Kapitalmarktbericht zum 1. Quartal ein klares Bild: „In atemberaubender Geschwindigkeit werden die internationalen Konflikte ausgeweitet“. Etwa der andauernde Ukraine-Krieg.
„Dies alles geschieht im Schatten einer anhaltenden Zolldebatte und der sich daraus ergebenden Planungsunsicherheiten“, so die Kollegen weiter.
Daraus folgt eine klare Konsequenz für Anleger: Eine partielle Rückbesinnung von der Globalisierung hin zu regional fokussierten Unternehmen und Sektoren, die nicht im Zentrum globaler Indexstrukturen stehen, sorgen für mehr Resilienz im Portfolio.
Die Kollegen blickten in ihrem Bericht auch auf die folgenden Quartale: So könnte Trump rund um die Fußball WM und den 250. Independence Day für „Ruhe“ in allen Konflikten sorgen, um positiv in die Geschichtsbücher einzugehen.
Im dritten Quartal könnte es anschließend wieder zu deutlich mehr Unwägbarkeiten kommen, da die Regierung angesichts der Zwischenwahlen „sicherlich innen- wie außenpolitisch zu Eskalationen mit dem Ziel eines Machterhalts bereit sein wird“, wie die Kollegen schreiben.
Das bedeutet für mich: Wir bewegen uns in einem Umfeld, in dem Stabilität zunehmend inszeniert wird und Unsicherheit strukturell bleibt.
Wer heute investiert, muss stärker diversifizieren. Liquidität ist kein Nachteil, sondern ein strategischer Vorteil. Und zuletzt gilt: Edelmetalle bleiben ein Zufluchtsort in Zeiten rückläufiger Vertrauenswerte gegenüber Staaten, Notenbanken und Währungen.
Den vollständigen Kapitalmarktbericht der Berliner Effektenbank zum 1. Quartal finden Sie hier, den zum 2. Quartal hier.

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