Werbung
Kommentar
14:04 Uhr, 31.07.2026

Machen TikTok und Co. die junge Generation zu schlechten Anlegern?

Vor kurzem habe ich einen Artikel im Handelsblatt gelesen, der die junge Generation von Anlegern behandelt. Die zentrale Frage lautet: Werden junge Menschen durch kürzere Aufmerksamkeitsspannen zu schlechteren Anlegern?

Heute schauen Menschen im Schnitt nur noch 47 Sekunden auf einen Inhalt. Früher waren es mehr als zwei Minuten.

Auch die durchschnittliche Haltedauer von Aktien hat sich stark verkürzt. Diese ist über Jahrzehnte von acht Jahren auf nur noch rund sechs Monate gefallen.

Investieren bedeutet, sich mit einem Unternehmen auseinanderzusetzen, Zusammenhänge zu verstehen, in der Tiefe zu recherchieren und vor allem Schwankungen auszuhalten.

Genau das widerspricht der Logik von TikTok. Auf TikTok geht es um Geschwindigkeit, Aufmerksamkeit und den nächsten Impuls. An der Börse führt das schnell zu kurzfristigem Denken und zu Entscheidungen, die stärker von Trends und Schlagzeilen getrieben sind als von Fundamentaldaten.

Wenn die Aufmerksamkeitsspanne fehlt, fehlen oft auch die Nerven für langfristige Entscheidungen. Gleichzeitig ist der Zugang zum Markt heute so einfach wie nie. Es gibt mehr Privatanleger, mehr Informationen und mehr Geschwindigkeit.

Wie erleben Sie das in Ihrem Umfeld? Werden Anlageentscheidungen heute kurzfristiger? Schreiben Sie Ihre Einschätzung unter meinen LinkedIn-Beitrag: LinkedIn Beitrag Karsten Haesen.

Keine Kommentare

Du willst kommentieren?

Die Kommentarfunktion auf stock3 ist Nutzerinnen und Nutzern mit einem unserer Abonnements vorbehalten.

  • für freie Beiträge: beliebiges Abonnement von stock3
  • für stock3 Plus-Beiträge: stock3 Plus-Abonnement
Zum Store Jetzt einloggen