Analyse
16:55 Uhr, 28.01.2026

S&P 500 knackt die Marke von 7.000 Punkten

Der US-Leitindex S&P 500 hat am Mittwoch erstmals die Marke von 7.000 Punkten überschritten. Rückenwind kommt vor allem aus dem Technologiesektor, während Anleger gespannt auf den Zinsentscheid der US-Notenbank sowie die anstehenden Quartalszahlen großer Tech-Konzerne warten.

Erwähnte Instrumente

  • ISIN: US78378X1072Kopiert
    Kursstand: 6.989,48 Pkt (Cboe) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • S&P 500 - WKN: A0AET0 - ISIN: US78378X1072 - Kurs: 6.989,48 Pkt (Cboe)

Zur Wochenmitte konnte der S&P 500 im Handelsverlauf auf ein neues Allzeithoch steigen und intraday dabei zum ersten Mal überhaupt die Marke von 7.000 Punkten überschreiten.

S&P 500 mit einfacher 200-Tage-Linie und 130-Tage-Momentum
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Im Vorfeld der nachbörslich erwarteten Geschäftszahlen von Microsoft, Meta Platforms und Tesla spekulieren Marktteilnehmer weiter auf starke Gewinnsteigerungen bei US-Unternehmen, angetrieben von Effizienzgewinnen durch den KI-Einsatz. In diesem Zusammenhang kündigte der Onlinehändler und Cloudanbieter Amazon am Mittwoch die Streichung von 16.000 weiteren Stellen an.

Ebenfalls im Fokus steht der anstehende Zinsentscheid der US-Notenbank. Es ist gilt als so gut wie sicher, dass der Leitzins unverändert im Korridor von 3,5 % bis 3,75 % belassen wird. Bei den US-Inflationsdaten wurde zuletzt eine Seitwärtsbewegung verzeichnet. So verharrte die Inflationsrate im Dezember 2025 bei 2,7 %, was weiterhin deutlich über dem Inflationsziel von 2 % lag. Der Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Monaten zwar etwas weiter abgeschwächt, allerdings nur moderat.

Die Amtszeit von Fed-Chef Jerome Powell endet im Mai. Inzwischen gilt der BlackRock-Manager Rick Rieder als Favorit für die Powell-Nachfolge. Rieder gilt als Befürworter niedrigerer Zinsen, ganz nach dem Geschmack von US-Präsident Donald Trump.

Geopolitische Spannungen konnten der bullischen Stimmung an den Aktienmärkten nichts anhaben. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran erneut mit einem Militärschlag. "Eine massive Armada ist auf dem Weg in den Iran … Sie ist bereit, willens und in der Lage, ihren Auftrag rasch und notfalls mit Geschwindigkeit und Gewalt zu erfüllen …", schrieb Trump auf Truth Social.

Rückenwind für den US-Aktienmarkt kommt unterdessen vom schwachen Dollar, der nach Aussagen von US-Präsident Donald Trump am Vortag auf den schwächsten Stand seit vier Jahren abgerutscht war. Der Euro konnte unterdessen am Dienstag auf den höchsten Stand gegenüber dem US-Dollar seit Juni 2021 klettern, korrigierte am Mittwoch aber wieder etwas.

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