Analyse
11:11 Uhr, 28.01.2026

AMAZON will noch effizienter werden

Mit neuen Stellenstreichungen im Cloudbereich und der Einstellung der Supermarktketten Go und Fresh will Amazon die Effizienz weiter steigern. Der Onlinehändler ist bestens positioniert, um die Entwicklungen im KI-Bereich in Effizienzgewinne umzumünzen.

Amazon zieht sich aus dem Betrieb eigener Supermärkte unter den Marken Amazon Go und Amazon Fresh zurück. Die betroffenen Standorte sollen teilweise in Filialen der konzerneigenen Biosupermarktkette Whole Foods Market umgewandelt werden, wie Amazon mitteilte. In den kommenden Jahren will Amazon mehr als 100 neue Whole-Foods-Filialen eröffnen, zusätzlich zu den bereits bestehenden rund 550 Märkten.

Zuletzt betrieb Amazon in Nordamerika mehr als 50 Supermärkte der Marke Amazon Fresh sowie 14 Mini-Supermärkte unter der Bezeichnung Amazon Go. In den Amazon-Go-Läden konnten Kunden nach einer Anmeldung einfach Produkte aus den Regalen nehmen und beim Verlassen des Marktes automatisch bezahlen. Diese "Just Walk Out"-Technologie dafür hat Amazon inzwischen an andere Einzelhändler lizensiert und soll künftig verstärkt in Drittanbieterstandorten und internen Betriebsstätten eingesetzt werden.

Aktuell ist Amazon nach eigenen Angaben der drittgrößte Lebensmitteleinzelhändler der USA mit einem Umsatz im Lebensmittelbereich von rund 150 Mrd. USD im Jahr und mehr als 150 Mio. Kunden. Daran dürfte sich wenig ändern, da der allergrößte Teil des Umsatzes über die Onlineplattform von Amazon und die Whole-Foods-Märkte erzielt wird, während die Supermärkte unter den Marken Amazon Go und Amazon Fresh nur Nischengeschäft waren.

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