SMAG – Nach dem IPO-Flop wächst der Druck
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Der nun veröffentlichte Halbjahresbericht erklärt, warum der Markt der Wachstumsgeschichte misstraut. Die Produktion wächst zwar, die Profitabilität bricht ein, und die Jahresprognose verlangt einen erheblichen Ergebnissprung.
Dabei besitzt SMAG Mobile Antenna Masts durchaus eine interessante Position im Verteidigungsmarkt. Der Spezialanbieter aus Salzgitter entwickelt mobile Antennenmasten für Kommunikation, Radar, Luftverteidigung und elektronische Kampfführung. Je nach Ausführung erreichen die Systeme ohne Abspannseile bis zu 40 Meter Höhe und lassen sich in weniger als zehn Minuten aufstellen. Die Digitalisierung der Streitkräfte eröffnet dem Unternehmen damit Chancen über den klassischen Antennenmast hinaus.
Der Börsengang bewertete die Aktie allerdings bereits mit rund 260 Mio. EUR. Zudem diente die Platzierung wesentlich dem Anteilsverkauf des bisherigen Eigentümers: Neben 650.000 neuen Aktien wurden 1,8 Mio. bestehende Aktien aus dem Bestand der AEQUITA-Tochter SMAG Group angeboten, zuzüglich einer Mehrzuteilung. SMAG selbst erhielt brutto rund 30 Mio. EUR.
