Analyse
15:00 Uhr, 30.09.2026

EUROKAI - Bei der Musterdepotaktie läuft es besser als geplant

Mehr Container, hohe Lagergelder und eine angehobene Prognose: Der Hamburger Terminalbetreiber Eurokai trotzt Nahostkrise und Energiepreisen. Der Halbjahresgewinn sinkt dennoch, und die größten Werttreiber stehen erst noch bevor.

Noch im Frühjahr hatte sich Eurokai auf ein mageres Jahr eingestellt. Im Geschäftsbericht 2025 kündigte die Hamburger Holding für 2026 ein deutlich niedrigeres Konzernergebnis an. Der Hauptgrund: Die außergewöhnlich hohen Lagergelderlöse des Vorjahres sollten wegfallen. Es kam anders. Wo Lieferketten stocken, stehen Container länger an der Kaikante, und dafür kassieren Terminalbetreiber Geld. Die Eskalation im Nahen Osten seit Ende Februar, die Blockaden in der Straße von Hormus und die Risiken im Roten Meer haben die Logistik weiter durcheinandergewirbelt. Für Reedereien und Verlader ist das ein Ärgernis, für Eurokai bleibt es eine verlässliche Ertragsquelle. Die Aktie ist die größte Depot im Musterdepot " Deutsche Aktien" in stock3 Ultimate und liegt inkl. vereinnahmter Dividenden rund 80 % im Plus.

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