PVA TEPLA sieht 2026 als Übergangsjahr an - Schwache Prognose
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- PVA TePla AG - WKN: 746100 - ISIN: DE0007461006 - Kurs: 25,040 € (XETRA)
Nach vorläufigen Zahlen erzielte der Konzern Erlöse von rund 244 Mio. EUR nach 270,1 Mio. EUR im Vorjahr. Das EBITDA sank auf etwa 25 Mio. EUR, nachdem es 2024 noch 47,8 Mio. EUR betragen hatte. Die Zahlen liegen im Rahmen der Erwartungen. Belastend wirkten vor allem zeitliche Verschiebungen bei der Abnahme größerer Projekte in einem von geopolitischen Unsicherheiten geprägten Marktumfeld.
Deutlich robuster präsentierte sich der Auftragseingang. Mit rund 268 Mio. EUR (91,5 Mio. EUR im Q4) lag er klar über dem Vorjahreswert von 150,6 Mio. EUR und übertraf zugleich den erzielten Umsatz. Das Book-to-Bill-Verhältnis von über 1 signalisiert eine wieder anziehende Nachfrage und eine gut gefüllte Projektpipeline. Finanzvorstand Markus Groß verweist darauf, dass handelspolitische Unsicherheiten die Umsetzung einzelner Projekte verzögert hätten, die Nachfrage im Jahresverlauf jedoch spürbar angezogen habe. Parallel dazu arbeite der Konzern an Effizienzsteigerungen und einer stärkeren Fokussierung des Produktportfolios auf wachstumsstarke Anwendungen.
Fokus auf Metrologie und operative Normalisierung
Auch Vorstandschef Jalin Ketter sieht den Auftragseingang als Bestätigung der strategischen Ausrichtung. Besonders im Metrologiebereich registriere das Unternehmen anhaltend hohes Kundeninteresse. Mit einer sich normalisierenden Projektabwicklung erwartet das Management für 2026 wieder leicht steigende Umsätze. Die operative Belebung soll sich ab 2027 deutlich beschleunigen, wenn verschobene Projekte in größerem Umfang zur Auslieferung kommen.
Für 2026 stellt der Vorstand einen Konzernumsatz von 255 Mio. bis 275 Mio. EUR in Aussicht (erwartet 288 Mio. EUR). Das EBITDA soll sich in einer Spanne von 26 Mio. bis 31 Mio. EUR bewegen (erwartet 43 Mio. EUR). Ab 2027 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 300 Mio. EUR und einer Rückkehr zu deutlich zweistelligen Wachstumsraten. Am mittelfristigen Ziel von rund 500 Mio. EUR Jahresumsatz hält der Konzern fest.
Fazit: Die Prognose von PVA TePla liegt nicht ganz unerwartet weit unter den Schätzungen der Analysten. Der Auftragseingang bleibt hingegen robust. Bislang bewegte sich die PVA-TePla-Aktie fast nur entlang des Auftragseingangs. Anleger werden dort also im Jahresverlauf genau darauf schauen müssen. Kurzfristig sehe ich hier kaum Kurspotenzial.
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eigene Schätzungen nach der PVA-Prognose
| Jahr | 2025e* | 2026e* | 2027e* |
| Umsatz in Mrd. EUR | 244,00 | 265,00 | 300,00 |
| Ergebnis je Aktie in EUR | 0,52 | 0,65 | 1,00 |
| KGV | 53 | 42 | 27 |
| Dividende je Aktie in EUR | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Dividendenrendite | 0,00% | 0,00% | 0,00% |
|
*e = erwartet, Berechnungen basieren bei |

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