PVA TEPLA setzt auf den Sprung in die nächste Liga
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Die Bruttomarge hielt sich mit 31,9 % erstaunlich stabil, obwohl der Umsatz im Jahresvergleich um fast 10 % zurückging. Deutlich schwächer fiel dagegen das operative Ergebnis aus: Das EBITDA sank um 22,5 Mio. EUR beziehungsweise 47 %. Das Management begründet den Einbruch vor allem mit bewusst hochgefahrenen Investitionen in Forschung, Vertrieb, Service und Organisation, flankiert von einmaligen Strategie- und Projektkosten.
Gerade diese Belastung will der Vorstand jedoch nicht als Schwäche verstanden wissen, sondern als Preis für den Umbau. PVA TePla wandelt sich nach eigener Darstellung vom Anbieter hochspezialisierter Kleinserienlösungen zu einem Zulieferer für globale Volumenmärkte. Im Zentrum steht dabei vor allem die Metrologie. Dort dringt das Unternehmen zunehmend zu den größten Chipproduzenten der Welt vor. Was bislang eher Forschung, Sonderanwendungen und kleinere Stückzahlen prägte, soll nun in den industriellen Hochlauf überführt werden.
Die Signale aus dem Auftragseingang stützen diese Erzählung. Nach 46 Mio. EUR im ersten Quartal kletterte der Auftragseingang bis auf 91 Mio. EUR im vierten Quartal. Für das Gesamtjahr summierten sich die Bestellungen auf 268 Mio. EUR, ein Zuwachs von fast 78 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders wichtig aus Sicht des Managements: Das Book-to-Bill-Verhältnis liegt wieder über 1. Die Nachfrage komme aus beiden Produktgruppen, mit starkem Schub vor allem aus dem Segment Material Solutions in der zweiten Jahreshälfte.
