Analyse
11:30 Uhr, 10.06.2026

So will STARBUCKS zurück auf den Erfolgspfad

Lange galt Starbucks als Paradebeispiel für eine Marke, die ihren eigenen Erfolg überdehnt hatte. Überfüllte Filialen, längere Wartezeiten, komplizierte Bestellprozesse und eine zunehmende Entfremdung vom ursprünglichen Kaffeehaus-Gedanken belasteten das Wachstum.

Nun zeichnet sich eine überraschende Trendwende ab. Unter CEO Brian Niccol, der seit knapp zwei Jahren die Geschicke des Konzerns lenkt, scheint der weltgrößte Kaffeekonzern seinen Weg zurück zu alter Stärke gefunden zu haben.

Die jüngsten Zahlen geben dem Management da Rückenwind. Im zweiten Geschäftsquartal legten die Kundenbesuche in den USA erstmals seit längerer Zeit wieder über alle Einkommensgruppen hinweg zu. Die vergleichbaren Umsätze stiegen um 7 %, während operatives Ergebnis und Gewinn je Aktie erstmals seit zwei Jahren wieder einen positiven Wendepunkt erreichten. Für Niccol ist das jedoch erst der Anfang eines deutlich größeren Umbaus.

"Wir haben die Wende eingeleitet, aber wir stehen noch am Anfang dessen, was Starbucks erreichen kann", sagte der Vorstandschef auf der Evercore Consumer & Retail Conference.

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