Analyse
13:45 Uhr, 28.07.2026

PAYPAL hebt Prognose an - Es bleibt aber noch viel zu tun

PayPal liefert erstmals seit längerer Zeit wieder Argumente für eine nachhaltige Stabilisierung. Das Zahlungsvolumen wächst zweistellig, die Profitabilität entwickelt sich besser als erwartet und der neue Vorstandschef Enrique Lores hebt die Jahresprognose an.

Der Ausblick auf das dritte Quartal zeigt allerdings, dass der Umbau noch längst nicht abgeschlossen ist.

Der Zahlungsdienstleister steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal um 5 % auf 8,68 Mrd. USD. Analysten hatten lediglich mit 8,47 Mrd. USD gerechnet. Auch beim bereinigten Ergebnis überraschte PayPal positiv. Der Gewinn von 1,38 USD je Aktie lag deutlich über der Konsensschätzung von 1,28 USD, blieb allerdings knapp unter dem Vorjahreswert von 1,40 USD.

Das insgesamt über die Plattform abgewickelte Zahlungsvolumen erhöhte sich um 10 % auf 486,4 Mrd. USD. Bereinigt um Wechselkurse lag das Wachstum bei 9 %. Die Zahl der Zahlungsvorgänge stieg um 8 % auf 6,8 Mrd. Das spricht für eine weiterhin robuste Nutzung der Plattform. Weniger dynamisch entwickelte sich dagegen die Kundenbasis: Die Zahl der aktiven Konten nahm lediglich um 0,3 % auf 439 Mio. zu.

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