Ölpreise steigen deutlich – Brent bleibt unter 100 Dollar
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Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel deutlich gestiegen, getrieben von neuen Angriffen in der Golfregion und zusätzlichen US-Sanktionen gegen den Iran. Brent zur Lieferung im Juli legte um rund 3,6 Prozent auf 97,67 US-Dollar je Barrel zu und blieb damit unter der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke. Am Mittwoch war der Brent-Preis zeitweise noch um mehr als fünf Prozent gefallen.
Trotz Waffenruhe und laufender Verhandlungen über ein Kriegsende lieferten sich die USA und der Iran in der Straße von Hormus erneut Angriffe. Washington bezeichnete die eigenen Maßnahmen als defensiv. Zudem setzte das US-Finanzministerium eine iranische Behörde auf die Sanktionsliste, die Transitgebühren in der Meerenge erheben soll; der Plan verstoße gegen internationales Recht, hieß es.
Die faktische Behinderung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus belastet die Weltwirtschaft und dient Teheran als Druckmittel. Trotz der jüngsten Preisreaktion steuert Rohöl weiter auf den zweiten Wochenverlust in Folge zu. An den Märkten überwiegt die Erwartung eines Abkommens, auch wenn das Risiko eines Abbruchs der Gespräche besteht.
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