Rohölpreise treten zum Wochenstart auf der Stelle
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Die Ölpreise haben sich zum Wochenbeginn kaum bewegt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Montagmorgen zuletzt 72,01 US-Dollar, 0,15 Prozent weniger als vor dem Wochenende. Der Handel am Freitag war wegen des US-Feiertags zum Unabhängigkeitstag am Samstag dünn.
Auf die jüngsten OPEC+-Beschlüsse reagierten die Notierungen bislang nur verhalten. Das Bündnis will im August die Förderung um täglich 188.000 Barrel erhöhen und behält sich je nach Marktlage Anpassungen nach oben oder unten vor.
Im zweiten Quartal gab der Brent-Preis nach einer zwischenzeitlichen Erholung per saldo um etwa 30 Prozent nach. Hintergrund ist ein vorläufiges Abkommen zwischen Washington und Teheran, das den Verkehr durch die Straße von Hormus teilweise normalisierte.
Mehrere große Banken rechnen in der zweiten Jahreshälfte mit weiter fallenden Preisen; Schätzungen reichen bis auf 60 US-Dollar je Barrel bis zum Jahresende. Parallel bauen einige besonders vom Krieg betroffene OPEC-Länder ihre Produktion und Ausfuhren wieder auf, zugleich besteht wenig Bereitschaft, einen angebotsgetriebenen Preisrutsch zu riskieren.
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