Ölpreise fallen weiter: USA und Iran sprechen wieder
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Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gefallen und setzten nach kurzer Unterbrechung ihre mehrtägige Talfahrt fort. Nach Gewinnen am Dienstagmorgen drehten sie ab Mittag ins Minus. Brent zur Lieferung im November lag im frühen Handel zuletzt bei 98,30 US-Dollar je Barrel, rund ein Prozent niedriger. Bleibt der Preis bis Handelsschluss im Minus, wäre es der sechste Verlusttag in Folge.
Erstmals seit Monaten trafen sich Vertreter der USA und des Iran wieder zu Gesprächen am Rande der UN-Generalversammlung in New York. Der Austausch dauerte rund drei Stunden und wurde von US-Seite als „sehr gut“ beschrieben; iranische Medien bestätigten das Treffen. Zuvor galt der Konflikt als festgefahren, Gesprächsrunden hatte es länger nicht gegeben.
Für Entspannung sorgten zudem Pläne Saudi-Arabiens, eine wichtige Ost-West-Ölpipeline in den kommenden Tagen wieder in Betrieb zu nehmen. Damit könnten Exporte die Straße von Hormus umgehen. Die Leitung kann täglich bis zu sieben Millionen Barrel transportieren und war Anfang des Monats beschädigt worden.
Am Markt richtet sich der Blick außerdem auf neue Daten zu den US-Lagerbeständen. Vorabzahlen deuteten auf steigende Rohölvorräte hin; die offiziellen Werte werden im weiteren Tagesverlauf erwartet.
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