Ölpreise geben nach – Hoffnung auf diplomatische Lösung im Iran-Konflikt
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Die Ölpreise sind am Donnerstag gefallen. Ein Barrel der Referenzsorte Brent kostete im frühen Handel 113,87 US-Dollar und damit 1,26 Prozent weniger als am Vortag. Neue diplomatische Bemühungen im Nahen Osten wecken die Hoffnung, dass weitere US-Angriffe auf den Iran verhindert werden können.
Die US-Regierung und regionale Vermittler bemühen sich demnach um eine diplomatische Lösung. Dabei soll auch geprüft werden, ob der Iran UN-Inspektoren Zugang zu seinen beschädigten Atomanlagen gewährt. Eine offizielle Bestätigung der Gespräche liegt bislang nicht vor.
Die Aussicht auf Verhandlungen hat den geopolitischen Risikoaufschlag am Ölmarkt verringert. Trotz des aktuellen Rückgangs hat sich Brent im Oktober bislang um rund zehn Prozent verteuert und den höchsten Stand seit April erreicht. Der Konflikt belastet Verbraucher und erschwert den Notenbanken den Kampf gegen die Inflation. Die US-Notenbank ließ ihren Leitzins zuletzt unverändert, eine weitere Zinserhöhung im Dezember gilt jedoch als möglich.
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