Elliott rüstet sich für einen historischen Absturz am Aktienmarkt
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Wenn Paul Singer seinen Investoren schreibt, ist Zuversicht selten Teil der Botschaft. Die Quartalsbriefe von Elliott Investment Management, das der heute 82-Jährige 1977 gründete, gelten an der Wall Street als verlässliche Sammlung düsterer Diagnosen. Der jüngste Brief vom Oktober, den das Wall Street Journal einsehen konnte, übertrifft selbst diesen Maßstab. Elliott vergleicht die Lage an den Märkten mit den Roaring Twenties, jenen Jahren des schuldenfinanzierten Überschwangs, die in den Crash von 1929 und die Große Depression mündeten.
"Derzeit läutet praktisch jede Alarmglocke, die vor einem erheblichen Bärenmarkt warnt“, heißt es in dem Schreiben. Für die Stimmung, die nach Elliotts Lesart bald kippen könnte, liefern die Verfasser gleich ein neues Kürzel mit. Aus FOMO, der Angst, etwas zu verpassen, könne abrupt FOGO werden: "Fear of Getting Obliterated“, die Furcht, ausgelöscht zu werden.
