Aramco steigert Gewinn dank höherer Ölpreise
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Der saudi-arabische Ölkonzern Aramco hat im dritten Quartal von den gestiegenen Ölpreisen profitiert. Der bereinigte Nettogewinn legte um neun Prozent auf 31,2 Milliarden US-Dollar (knapp 28 Milliarden Euro) zu und übertraf damit die Erwartungen der Analysten.
Im September weitete das Unternehmen die Rohöllieferungen vom wichtigen Exporthub Ras Tanura am Persischen Golf aus, um Marktanteile in Asien zurückzugewinnen. Wegen der Beeinträchtigungen der Route über das Rote Meer infolge von Angriffen auf die Ost-West-Pipeline nutzte Aramco verstärkt die Strecke durch die Straße von Hormus. Zusätzlich prüft der Konzern ausländische Lagerkapazitäten und alternative Exportwege.
Der Brent-Ölpreis stieg im Quartal um mehr als 40 Prozent auf durchschnittlich über 90 US-Dollar je Barrel. Sorgen um die Versorgungssicherheit sowie die Spannungen zwischen den USA und dem Iran trieben den Preis zeitweise über 100 US-Dollar. Trotz Angriffen auf Energieanlagen setzte Saudi-Arabien seine Exporte fort. Aramco ist der weltweit größte Ölexporteur und trägt mit seinen Erlösen und Dividenden maßgeblich zur Finanzierung des Königreichs bei.
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