Ölpreise fallen weiter nach Vortagseinbruch
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Die Ölpreise gaben am Freitag im frühen Handel weiter nach. Nach Angriffen in der Straße von Hormus waren sie am Vortag zunächst deutlich gestiegen, fielen dann aber wegen Spekulationen über eine Verständigung zwischen Iran und USA. Brent (Juli) lag zuletzt 1,2 Prozent tiefer bei 92,59 US-Dollar, nach einem Spitzenstand von gut 98 Dollar am Donnerstag.
Nach US-Angaben nähern sich Washington und Teheran einer Verlängerung der Waffenruhe und weiteren Gesprächen. An einer Absichtserklärung gebe es Fortschritte, es blieben aber offene Punkte, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Ob Präsident Donald Trump zustimmt, ist unklar. Aus Teheran heißt es, eine vorläufige Einigung sei noch nicht ausformuliert.
Selbst im Fall einer Verlängerung erschweren zahlreiche Faktoren eine rasche Normalisierung der Lieferungen: Minenräumung in der Straße von Hormus, Neustart stillgelegter Förderfelder sowie Reparaturen nach Drohnen- und Raketenangriffen. Zudem benötigen Tanker Wochen bis zu den Importländern.
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