Ölpreise fallen den dritten Tag in Folge
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Die Ölpreise haben am Freitag weiter nachgegeben und damit den dritten Tag in Folge verloren. Brent zur Lieferung im November lag zuletzt gut ein Prozent niedriger bei 103,73 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Damit setzt sich die jüngste Schwächephase fort.
Der Markt wartet auf neue diplomatische Impulse, während die zuvor dominierenden Angebotssorgen etwas nachlassen. Berichten zufolge hat China den Iran gedrängt, auf eine Eindämmung der Huthi-Angriffe hinzuwirken. Die Attacken der jemenitischen Rebellen auf Öltanker hatten zuletzt zu Verwerfungen und einem knapperen Rohölangebot geführt; Hinweise auf eine Entschärfung lassen den Druck auf die Preise nach. Entsprechend wurde ein Teil des zuvor eingepreisten Risikozuschlags wieder ausgepreist.
Unterdessen plant US-Präsident Donald Trump am Rande der UN-Generalversammlung in New York am Dienstag Gespräche mit Vertretern mehrerer Golfstaaten über den Iran-Konflikt. Er kündigte an, gemeinsam mit den Verbündeten nächste Schritte auszuloten und sprach von einer „großen Entscheidung“, ohne einen Zeitrahmen zu nennen.
Beobachter werten den Preisrückgang eher als Abbau des geopolitischen Risikoaufschlags denn als Trendwende. Viele Marktteilnehmer warten auf klare Hinweise, dass sich das Angebot tatsächlich erholt. Konkrete Belege für eine nachhaltige Entspannung liegen bislang jedoch nicht vor.
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