Ölpreise geben leicht nach – Saudische Pipeline laut US-Minister bald wieder am Netz
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Die Ölpreise haben ihren jüngsten Höhenflug vorerst unterbrochen und sind am Mittwoch leicht gesunken. Brent zur Lieferung im November fiel um 0,75 Prozent auf 107,93 US-Dollar je Barrel.
US-Energieminister Chris Wright stellte eine rasche Wiederinbetriebnahme der nach Drohnenangriffen abgeschalteten saudischen Ost-West-Pipeline in Aussicht. Die Unterbrechung werde nur kurz sein und sich auf wenige Tage beschränken.
Die Leitung ist für den Markt bedeutsam, da sie große Mengen Öl vom Persischen Golf zum Roten Meer transportiert und die faktisch blockierte Straße von Hormus umgeht. Saudi-Arabien versucht damit seit Beginn des Iran-Kriegs, stärkere Exportrückgänge zu verhindern.
Beobachter sehen die angespannte Lage im Nahen Osten weiterhin als wesentlichen Preistreiber. Bedrohungen für die Schifffahrt im Roten Meer und in der Straße von Hormus sowie Schäden an Pipelines und Schiffen halten die Preise auf hohem Niveau.
Zuletzt war Brent zeitweise bis auf etwa 110 Dollar je Barrel gestiegen und näherte sich damit dem April-Hoch von 126 Dollar. Seit Jahresbeginn hat sich Nordseeöl um fast 80 Prozent verteuert.
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