Ölpreise setzen Abwärtstrend fort – Experte warnt vor verfrühter Entwarnung
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Die Ölpreise sind am Donnerstag weiter gefallen, wenn auch mit moderatem Tempo. Brent zur Lieferung im November lag am Morgen etwas über ein Prozent niedriger bei 104,50 US-Dollar je Barrel.
Am Mittwoch war Brent zeitweise um fast vier Dollar gefallen, nachdem Hinweise auf eine baldige Wiederinbetriebnahme einer wichtigen saudi-arabischen Ost-West-Pipeline aufgekommen waren. Binnen Tagen soll etwa die Hälfte der Kapazität zurückkehren, Vollbetrieb in sechs Wochen.
„Ich würde noch nicht von Entwarnung sprechen“, sagte Anlagestratege Haris Khurshid von Karobaar Capital. Selbst mit zusätzlicher Pipeline-Kapazität bleibe der Puffer für unvorhergesehene Ausfälle gering.
Zusätzlich belasten der Iran-Krieg und die faktische Blockade der Straße von Hormus, einer zentralen Route für Öllieferungen. Seit Jahresbeginn hat sich Brent um mehr als 70 Prozent verteuert.
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