Ölpreise erholen sich – US-Angriffe mindern Hoffnungen auf Iran-Deal
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen und machten einen Teil der jüngsten Verluste wett. US-Militärschläge gegen den Iran dämpften zugleich die Hoffnung auf ein Abkommen zur Beendigung des Konflikts und eine Öffnung der Straße von Hormus. Brent zur Juli-Lieferung legte um mehr als zwei Prozent auf 98,44 US-Dollar je Barrel zu, US-Öl wurde bei rund 92 Dollar gehandelt.
Am Montag war Brent in der Spitze um etwa acht Dollar gefallen und hatte mit knapp 96 Dollar den tiefsten Stand seit Mitte April erreicht, nachdem US-Präsident Donald Trump ein mögliches Rahmenabkommen mit Teheran als weitgehend ausgehandelt bezeichnet hatte. Nach erneuten, begrenzten US-Angriffen auf iranische Ziele, auch im Bereich der Straße von Hormus, stieg die Risikoprämie wieder an.
US-Außenminister Marco Rubio sagte, die Gespräche könnten noch einige Tage dauern; derzeit werde am Wortlaut eines ersten Dokuments gearbeitet. Der Krieg hatte Ende Februar begonnen, im März kletterte Brent zeitweise über 120 Dollar. Zuletzt stützten zudem Meldungen über sinkende Ölreserven in großen Industriestaaten die Preise.
Passende Produkte
| WKN | Long/Short | KO | Hebel | Laufzeit | Bid | Ask |
|---|
