Nvidia-Chef sagt: Der Markt liegt bei Softwareaktien falsch
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Die Vorstellung, KI werde Software ersetzen, sei nicht nur verkürzt, sondern grundlegend falsch. Künstliche Intelligenz, so Huang, sei kein Ersatz für Werkzeuge, sondern deren konsequente Weiterentwicklung. Sie nutze Software, statt sie zu verdrängen. Wer heute Software abschreibe, verkenne die Logik der nächsten Technologiewelle.
Huang wählte ein ebenso simples wie einprägsames Bild. Selbst eine künstliche allgemeine Intelligenz, selbst ein humanoider Roboter, würde Schraubenzieher, Hammer oder Kettensäge verwenden und nicht neu erfinden. In der digitalen Welt gelte dasselbe. KI werde auf bestehende Systeme zurückgreifen, auf ERP-Software, Entwicklungsumgebungen, Design- und Planungstools. Der eigentliche Durchbruch bestehe darin, dass KI lernt, diese Werkzeuge gezielt einzusetzen. Tool-Nutzung ist für Huang deshalb kein Nebenaspekt, sondern der Kern der nächsten Entwicklungsstufe.
